KOINAE
„Koinae“
ist die uns allen gemeinsame Welt. Diese Webseite verbreitet die Botschaft,
dass
alle Menschen Brüder und Schwestern sind und dass die Menschheit friedlich
in
einem föderalen und demokratischen Rechtsstaat geeint werden sollte.
Dieser
Staat wird sich auf das Internet stützen, welches die Menschen in einem
globalen
Kollektiv von freien und gleichwertigen Menschen vereint,
das
sich – ohne Hierarchien- selbst regiert.
Maßstab
dieser Regierung wird sein, daß 80 % der Bedürfnisse, die ein Mensch hat,
mit
20 % des Aufwandes, den ein Verschwender betreibt, gedeckt werden können,
d.h.
mit dem, was ein Verschwender verbraucht, könnten 5 Menschen ein gutes Leben
führen.
Letztlich
läuft jedes Verbrechen und jede Korruption daraufhin hinaus, etwas zu
verschwenden,
nämlich
das Leben und den Besitz der Opfer. Verschwendung und Verbrechen sind ganz nahe
beieinander.
Der
maßlose Reichtum der einen wir durch die maßlose Armut der anderen bezahlt.
Aber warum
sollen
sich die vielen von den wenigen beherrschen und ausbeuten lassen ?
Sie
müssen nur die Kontrolle über die verschwenderische Minderheit der Mächtigen
erlangen.
Das
ist der Kern der sozialen Demokratie.
There is enough for the need, but not for the greed.
Eine private
Webseite von
Ich kandidiere !
Eine kleine Gruppe von maßlos gierigen
Betrügern hat unseren Staat in die Falle der Schuldknechtschaft gelockt. Die
Regierungen und Parlamente können nicht mehr frei entscheiden, sondern sind zu
willfährigen Marionetten der Ausbeuter geworden, die uns in Armut und Sklaverei
treiben.
Aber das Geld hat nur Macht über den, der
an seinen Wert glaubt.
Die Zeit ist gekommen, der Macht der
Geldgierigen mit friedlichen, gewaltfreien und
demokratischen Mitteln zu widerstehen. Den größten
Gefallen, den wir ihnen tun könnten, wäre, zur Gewalt zu greifen, denn dann
wären wir im Unrecht, und sie könnten ihre Anwälte und den staatlichen
Machtapparat, den sie für ihre Zwecke missbrauchen, gegen uns in Bewegung
setzen.
Nein, wir werden mit den Mittel des Geistes
kämpfen, denn die Gier und das Geld sind dumm. Der Geist ist stärker als das
Geld, und deshalb wird letztlich der Geist über das Geld siegen.
Ich habe mich entschlossen, für den
kommenden 18. Bundestag als parteifreier Direktkandidat im Wahlkreis 219 -
München Ost, der die Stadtbezirke Altstadt-Lehel, Au-Haidhausen, Berg am Laim,
Bogenhausen, Ramersdorf-Perlach und Trudering Riem umfasst, zu kandidieren.
Die Regierung in Berlin ist nur eine
Attrappe, und die politischen Akteure tun nur so, als könnten sie frei
entscheiden. Was sie uns täglich bis zum Überdruß servieren, ist Polit-Theater
und Parteienspektakel, und es dient nicht dem Wohl der Allgemeinheit. Was sie
tun, mehrt nur Reichtums derer, die schon viel zu viel haben.
Keine der großen und kleinen Parteien dient
dem Normalbürger. Mit großer Geste verteilen Sie kleine Geschenke an das
Wahlvolk. Geschenke, die vom Bürger selbst erarbeitet wurden und die eigentlich
ihm gehören. Gleichzeitig verschleudern die Politiker das Volkseigentum an
gierige Investoren. Telecom, Post, Bahn (mit all ihren wertvollen Immobilien in
zentraler Lage) werden in Aktiengesellschaften verwandelt und von Spekulanten
zum Schnäppchenpreis aufgekauft - aber nicht mit eigenem Geld, sondern mit
Krediten, die sie aufnehmen. Als Sicherheit dienen die gekauften Objekten. De
facto bekommen die geldgierigen Vampire also das Volksvermögen geschenkt.
Die Außenpolitik unserer Regierung besteht
hauptsächlich darin, die USA bei ihrem feigen Bombenkrieg gegen unschuldige
Zivilisten zu unterstützen.
Die Wirtschafts- und Sozialpolitik hat zum
sozialen Abstieg nicht nur der Arbeiter und Angestellten, sondern auch der
Freiberufler und des Mittelstandes geführt. Breite Bevölkerungskreise verarmen.
Das ist die traurige Bilanz der letzten zwanzig Jahre deutscher Politik. Wen
wundert es, daß wir den schönfärberischen Reden der Parteipolitiker keinen
Glauben mehr schenken ? Aber man wählt sie trotzdem, weil es bisher scheinbar
keine Alternative gibt. Oder man verweigert den Gang zur Wahlurne, bewirkt aber
damit nichts.
Da ich mich von keiner der existierenden
Parteien vertreten fühle, will ich die großartige Möglichkeit, die jeder Bürger
hat, nämlich auch sein passives Wahlrecht auszuüben, dankbar nutzen, statt nur
zu protestieren und zu kritisieren.
Mein Programm ist die Freiheit,
meine Verpflichtung ist Menschlichkeit,
meine Partei ist die Mehrheit,
meine Nation ist die Menschheit,
meine Religion ist die Wahrheit,
mein Ziel ist die Gerechtigkeit.
Ich bin Deutscher und meinem Volk gilt meine Dankbarkeit.
Wie kann man nun den politischen
Fehlentwicklungen begegnen ? Antwort: Durch mehr Demokratie.
Die parlamentarische
Demokratie ist aus der Unmöglichkeit heraus geboren, ein Volk von vielen
Millionen in einem Plenarsaal zu versammeln, um es über die politischen Fragen
zu entscheiden zu lassen. Deshalb fand man vor über 200 Jahren die damals
fortschrittliche Lösung, daß die Einwohner eines Wahlbezirkes durch einen
Abgeordneten repräsentiert werden.
Eigentlich sollte der Delegierte nur den
Willen der Mehrheit der Wähler in seinem Wahlkreis vertreten. Da der
Wählerwillen aber in vielen Fragen unbekannt ist, kann der Volksvertreter nur
nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Aber auch das tut er nicht,
sondern er ist an den Fraktionszwang gebunden, d.h. er tut das, was der Partei
und ihrer Klientel und ihren Geldgebern nützt.
So haben sich das Parlament und die
parlamentarische Demokratie immer mehr vom Volk entfernt und den Lobbyisten
immer mehr angenähert. Wo endet der Lobbyismus und wo beginnt die Korruption ? Gibt es so etwas wie die ganz normale und
legale Korruption ?
Eine Reform scheint unmöglich, weil jeder,
der die parlamentarische Demokratie weiter entwickeln will, als Feind der
Verfassung abgestempelt wird. Es ist auch eine Demokratie ohne Parlament
denkbar, nämlich die direkte Demokratie, in der nicht die Delegierten, sondern
alle Bürger abstimmen. Man kann einen einzelnen Abgeordneten bestechen oder
täuschen, aber man kann nicht alle Bürger bestechen oder auf Dauer täuschen.
Darin ist die direkte Demokratie der parlamentarischen überlegen.
Heute haben wir eine Demokratie der
Stellvertreter. Aber wozu brauchen wir Stellvertreter, wenn wir selbst alle
abstimmen können – per Internet.
Was ist Demokratie ?
Man darf Demokratie nicht Parlamentarismus
gleichsetzen.
Demokratie ist die Kontrolle der Mächtigen
und Reichen durch das Volk. Ihre Machtausübung wird beschnitten, indem
1. ihre Herrschaft zeitlich begrenzt und an die Gesetze gebunden ist
(Rechtsstaatsprinzip)
2. sie zur Rechenschaft gegenüber dem Volk verpflichtet sind
3. ihre Macht auf verschiedene Institutionen oder organisatorische Ebenen
verteilt wird (Gewaltenteilung und Föderalismus)
4. sie durch die freie Presse und die freie Meinungsäußerung bewertet und
kritisiert wird.
All das geht auch ohne Parlament. Aber
vorläufig geht es noch nicht ohne Parlament. Noch ist die Entwicklung nicht so
weit.
Das Internet eröffnet uns heute den Weg,
die Mächtigen und Reichen weit besser zu kontrollieren als je zuvor.
Volksabstimmungen können über das Internet durchgeführt werden. Natürlich gibt
es da noch viele Details zu klären, z.B. die Verhinderung von Wahlbetrug.
Prinzipiell ist aber so etwas wie eine „Internetdemokratie“ in den Bereich des
Möglichen gerückt.
Das hilft uns aber nicht aus der momentanen
wirtschaftlichen Misere. Um ihr zu entkommen, muß man gezielt
gegen alle jene vorgehen, die das Volk um ihr Eigentum betrügen. Konkret heißt
das:
Jeder, der mehr als eine Million Euro Besitz
hat, muß zum „gläsernen Bürger“ werden: alle seine Einnahmen und Ausgaben
müssen im Internet veröffentlicht werden. Das Volksoll dann entscheiden, ob das
Geld, das er besitzt, ihm rechtmäßig gehört oder ob alles, was eine Million
übersteigt, an den Staat fallen soll. Dazu müssen alle Steueroasen
ausgetrocknet werden.
Meiner Meinung gibt es eine Grenze, wie
viel ein Mensch im Jahr für seinen Luxus und sein Geltungsbedürfnis ausgeben
darf. Was darüber hinausgeht, ist zum Schaden der Allgemeinheit, und ich finde,
die Allgemeinheit sollte sich das nicht gefallen lassen. Das hat nichts mit
Neid zu tun, sondern mit Not und Armut. Denn der Reichtum und die Verschwendung
der einen ist die Armut der anderen.
Allerdings halte ich nichts davon, den
Milliardären den Krieg zu erklären, zum Klassenkampf aufzurufen und die
Diktatur des Prekariats zu fordern. Keine Klasse soll eine Diktatur errichten –
auch nicht die, die heute ausgebeutet und unterdrückt werden, denn es liegt in
der menschlichen Natur, daß die Knechte noch
unbarmherziger sind, wenn man sie zu Herren macht. Nein, alle Bürger sollen
sich die Herrschaft teilen. Das nennt man Demokratie.
Im Rahmen der Demokratie sollte es möglich
sein, denjenigen, der heute eine Milliarde Euro besitzt, dazu zu bewegen, auf
999 Millionen zu verzichten und mit einer Million zufrieden zu sein. Die
Marxisten würden ihm alles und seine Freiheit oder sein Leben nehmen. Das wäre
inhuman und würde zum Krieg der Reichen gegen die Armen führen.
Ich gebe zu bedenken, daß der Besitz eines
schon recht guten Autos zehntausend Euro kostet, der Besitz eines sehr
luxuriösen Autos Hunderttausend. Beide Autos ermöglichen es dem Besitzer,
schnell und bequem von A nach B zukommen. Und das ist der Nutzen eines Autos.
Dieser Nutzen kann mit kleinem oder mit großem Aufwand erreicht werden. Aber
jenseits einer vernünftigen und sinnvollen Grenze, die bei einem Auto etwa bei
15 000 Euro liegt, bringt jeder Mehraufwand immer weniger Nutzen. Einen
Mehraufwand, der das Fünffache des Notwendigen und Sinnvollen übersteigt, halte
ich für eine unsoziale Verschwendung der Ressourcen der menschlichen
Gemeinschaft, die nicht unsere Bewunderung, sondern unsere Verachtung verdient.
Das gilt für alle Bereiche des Lebens und
der Politik. Wenn wir diese Grenze beachten, ist ein bescheidener Wohlstand für
jeden Menschen auf der Welt möglich.
Leider ist der größte Teil der Menschheit
davon überzeugt, daß Reichtum anbetungswürdig und Verschwendung der
erstrebenswerte Lebensstil ist. Solange sich das nicht ändert und uns nicht
bewusst wird, daß jede Verschwendung den Tod der Armen und Schwachen bedeutet,
solange wird das Elend auf der Welt fortbestehen.
Die Minderheit derer, die egoistisch und
ohne Mitgefühl ihren eigenen Vorteil rücksichtslos verfolgen, muß von der
Mehrheit der Rechtschaffenen kontrolliert werden. Andernfalls wird das sinnlose
Leid der Verlierer im Lebenskampf nicht aufhören.
Ich will keineswegs den Kapitalismus, die
Marktwirtschaft und das Privateigentum abschaffen, aber der Kapitalismus zerstört
sich selbst und führt in die Anarchie, wenn er nicht vor seinen eigenen
Auswüchsen geschützt wird. Der Neoliberalismus und die Anbetung des monetären
Erfolges züchtet Psychopathen heran und bietet den menschlichen Raubtieren
reiche Beute. Unser Rechtssystem schützt oft die Täter mehr als die Opfer.
Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise von 2008
und 2009 sprach man davon, Banken und Unternehmen zu verstaatlichen. Inzwischen
hat man das schon wieder vergessen. Nachdem das Finanzkapital durch den
Steuerzahler und den Staat vor dem Untergang bewahrt wurde, haben die
Hasardeure wieder Oberwasser und machen business as usual.
Ich glaube aber, daß es nicht so
weitergehen kann, sondern daß das Volk dem Finanzkapital befehlen sollte und
nicht umgekehrt. Leider gilt nach wie vor: „Wer zahlt schafft an“. Wer über das
Geld verfügt, entscheidet, wofür es investiert wird. Diese Investitionen sind
aber meist nicht zum Nutzen der Menschen: Man investiert in Waffen, in
Prestigeprojekte und für den Luxus der Reichen. All das ist mit einer
gewaltigen Verschwendung von Ressourcen und einer großen Umweltbelastung
verbunden.
Die breite Mehrheit der Bevölkerung kann
selbst besser entscheiden, was der Allgemeinheit nützt, als eine kleine Gruppe
von Investoren. Deshalb sollte das Volk (und nicht die Banker und
Finanzjongleure) entscheiden, für welche Projekte Geld investiert werden soll.
Ich bin für die Verstaatlichung der Banken,
der Versicherungen, der Pensions- und Investmentfonds und der Großkonzerne, für
eine Abschaffung der Steueroasen, die Einführung der 24-Stundenwoche und eine
Offenlegung der Finanztransaktionen all derer, die ein Vermögen von mehr als 1
Million Euro haben.
Sie werden vielleicht sagen, die
24-Stundenwoche ist eine Utopie. Nein, es ist eine gute Antwort auf die
gestiegene Produktivität und die dadurch bedingte Arbeitslosigkeit. Alle
Bedürfnisse unserer Bevölkerung können befriedigt werden, wenn ihr auch alle
Früchte ihrer Arbeit zu gute kämen. Mehr noch, das, was notwendig ist, kann
statt in 40 auch in 24 Stunden produziert werden, und zwar bei uns in Europa
und nicht in Fernost. Voraussetzung ist aber, daß
effizient produziert wird und die Wirtschaft nicht durch unnötige bürokratische
Hemmnisse ständig behindert wird und wenn Arbeitskraft und Ressourcen nicht für
Sinnloses, vor allem Luxus und Prestige, verschwendet werden.
Ich hoffe darauf, daß durch den technischen
Fortschritt in der Informationstechnologie die Mehrheit der Bürger sich zu einem
Kollektiv organisieren wird, das sich selbst verwaltet und selbst entscheidet.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, daß
ein Team oder ein Kollektiv mehr weis und bessere und
klügere Entscheidungen trifft als selbst der klügste Einzelne.
Man soll Entwicklungen nicht mit
revolutionärer Gewalt herbeizwingen wollen, sondern den Wandel behutsam in die
richtige Richtung lenken. Die Richtung heißt: Wahre Demokratie und Herrschaft
des Kollektivs der Mehrheit. Wir erleben gerade einen stürmischen
Entwicklungsprozess in der Computertechnik, der Grundlagen für eine neue Art
von Gesellschaft schafft. Nicht der „Große Bruder“ wird das Volk überwachen,
sondern das Volk die „Großen Brüder“.
Richard Egmont Beiderbeck, Mittwoch, 13.
Jan. 2010, Nandlstadt

Beruf: Chemisch-technischer Assistent
Geb. am 8. Nov.1947 in Fürth/Bayern
Seit 1973 verheiratet mit Roswitha
Beiderbeck, geb. Helfrich, Altenpflegerin