Die Digitale Repuplik
Kontakt: Richard Beiderbeck
Email: webmaster@koinae.de Webseite:
www.koinae.de
Was
ist die Digitale Republik ?
Die Digitale Republik ist ein
Zukunftsentwurf, der sich logisch aus der seit etwa 1970 stattfindenden
digitalen Revolution ergibt. Die parlamentarische Demokratie soll durch die
internet-gestützte plebiszitäre Demokratie, von mir Omnikratie
genannt, ersetzt werden. Der Parlamentarismus entstand zur Zeit der
Postkutschen, und genauso veraltet ist er.
Das soll aber nur der Anfang sein. Am
Ende dieser Entwicklung soll der gläserne
Entscheidungsträger und der gläserne Bürger stehen. Mir klar, dass ich damit 97
% der Bürger und 99,9 % all der Reichen und Mächtigen gegen mich habe. Je mehr
Reichtum und Macht ein Mensch hat, desto
mehr hat er zu verbergen.
Heute ist eine Demokratie denkbar, an
der alle durch elektronische Abstimmungen teil haben – und zwar nicht nur alle
paar Jahre, sondern kontinuierlich. Eine Demokratie, in der Abgeordnete im
Namen, aber oft nicht zum Nutzen des Volkes entscheiden. Eine Demokratie, in
der die Abgeordneten von Lobbyisten gekauft und beeinflusst sind. Das ist alles
ganz legal, weil die Bestechung durch Aufsichtsratsposten, Beraterverträge und
viel andere Vergünstigungen und Versprechungen nicht strafbar ist, sondern in
vollem Einklang mit den Gesetzen steht. Wo es kein Gesetz gibt, gibt es auch
keine Verbrecher. Aber warum sollten die Parlamentarier Gesetze gegen sich
selbst machen – das wäre doch gegen die menschliche Natur.
Die Parteien sind von Spendern und
Geldgebern abhängig, und diese Spenden sind meist sogar legal. Und der ganze
Staat ist von der Finanzwelt abhängig, weil er so viele Schulden hat, dass er
sie niemals zurückzahlen kann. Der Staat hat sich durch das Finanzkapital in
die Schuldknechtschaft bringen lassen, er muß seine
Schulden bedienen, indem er das Volksvermögen dem Finanzkapital übereignet:
Post und Bahn werden börsennotierte Unternehmen, die wertvollen Grundstücke und
Immobilien werden verkauft und landen in den Händen von Investoren und
Kapitalgesellschaften. Die Löhne und die Renten werden immer mehr gedrückt –
die Gewinne streichen die „Heuschrecken“ ein. Die Jugend wird durch Fernsehen
und seichte Unterhaltung ruhiggestellt – die „Generation blöd“ hätte Grund zum
Revoltieren, aber kapiert nichts und kriegt den Hintern nicht hoch.
Misstrauen, Resignation und Wut haben
den kritisch denkenden Teil der Bevölkerung ergriffen, weil sie merken, dass sie
immer die Verlierer sind. Die Politiker sind im Grunde schon lange entmachtet
oder willfährige Helfer des großen Geldes und der großen Gier.
Vor dem Hintergrund dieser
Unzufriedenheit mit der parlamentarischen Demokratie schlage ich als ersten
Schritt vor, diese durch Volksentscheide auf Bundesebene zu ergänzen. Es hat
sich wissenschaftlich nachprüfbar
erwiesen, dass eine Entscheidung umso besser ist, je größer und inhomogener ein
Kollektiv ist, welches die Entscheidung
trifft (Siehe das Buch: „Die Weisheit der Vielen“ von James Surowiecki).
Worum geht es ?
Zunächst einmal darum, dass in allen Staaten
die Mehrheit von einer Minderheit dominiert wird, die entweder durch die nackte
Gewalt oder durch Betrug und Korruption herrscht. In Diktaturen ist das Mittel
der Herrschaft die brutale Gewalt, in Demokratien ist es die Bestechung der
Politiker durch Spenden, Aufsichtsratsposten usw. Die Freie Marktwirtschaft und
das System der Banken und Börsen führt zwangsläufig dazu, dass einige Wenige
gewaltige Werte anhäufen und damit zur entscheidenden gesellschaftlichen Kraft
werden, die sich geschickt der Kontrolle durch das Volk entzieht.
Zwar trägt die Demokratie ein viel
menschlicheres Antlitz als die Diktatur, aber auch in unserer Demokratie
herrscht die Minderheit der besser und bestens Verdienenden über die breite
Mehrheit des Volkes.
Es geht darum, die Macht in die Hände der
Mehrheit zu legen. Maßstab jeder Politik muß das
Glück, der Nutzen und die Sicherheit der Mehrheit sein – und nicht der Nutzen
einer kleinen Minderheit.
Es geht
darum, zu verhindern, dass das Volksvermögen und wertvolle Ressourcen für Ihren
maßlosen Luxus verschwendet wird.
Nehme ich hier nicht die gleiche Position ein
wie „Die Linke“ ?
Nach diesen
Worten könnte der Eindruck entstehen, ich vertrete die gleichen Positionen wie
die Partei „Die Linke“. Aber von der Linken bin ich durch Welten getrennt.
Ein
Unterschied zur Linken ist, dass ich zur Frage der ausländischen Minderheiten
und der multikulturellen Gesellschaft
ganz entgegengesetzte Positionen einnehme.
Ich bin der
Ansicht, dass der Import von Arbeitskräften, der in den Sechziger Jahren
begann, ganz allein den Arbeitgebern und den Besitzern von Immobilien Vorteile
verschaffte, während sie dem deutschen Volk fast nur Nachteile brachte. Die
linken Gruppierungen und Parteien, welche auch heute noch dafür plädieren, dass
immer mehr Fremde nach Deutschland kommen, dass diese immer mehr Zuwendungen
und Hilfen erhalten, und dass auf ihre kulturellen und religiösen Eigenarten
Rücksicht genommen werden muß, sind nützliche Idioten, die sich in den
Dienst der Kapitalisten stellen.
Jeder
Fremdarbeiter, der nach Deutschland kam, drückte die Löhne und Akkorde der
deutschen Arbeiter. Jeder Fremde der zu uns kam, erhöhte die Nachfrage nach
Wohnungen und trieb die Mieten in die Höhe. Jeder Fremdarbeiter, der bereit
war, unter gesundheitsschädlichen Bedingungen zu arbeiten, enthob den
Arbeitgeber der Notwendigkeit, für einen menschenfreundlichen Arbeitsplatz zu
sorgen.
Mit den
Fremdarbeitern kamen ihre Familien, und die Nachfrage nach Medizin, Bildung,
öffentlichen Transport und sozialen Einrichtungen stieg. Den Nutzen von den
Fremden hatten die Unternehmer, die Lasten trug der Steuerzahler.
All dies
wurde von der Linken (und den Grünen) geflissentlich verschwiegen, man war und
ist sehr großzügig gegenüber den Fremden - auf Kosten der deutschen Mehrheit.
So wurden z. B. die Deutschen Universitäten für ausländische Studenten
geöffnet, vor allem Chinesen, die in Massen kommen, um hier unser Wissen
kostenlos abschöpfen, um uns dann mit ihrer Arbeitswut und ihrer Disziplin,
aber auch mit ihren schieren Überzahl als Industrienation und Weltmacht an die
Wand zu drücken.
Ich habe nichts
gegen einzelne Chinesen oder Araber als Studenten oder als Einwanderer, aber
ich habe etwas dagegen, daß zu viele kommen und dass
das deutsche Volk ausgenutzt wird. Solange es noch deutschen
Kinder gibt, denen das Studium verbaut wird, weil sie in Schule und
Elternhaus nicht genügend Förderung bekommen, sollten ausländische Studenten
nicht vom deutschen Steuerzahler gefördert werden. Andere Nationen denken da
viel egoistischer.
Vertrete ich hier nicht die gleichen
Positionen wie die Rechtsradikalen ?
Nach diesen
Worten könnte der Eindruck entstehen, ich vertrete die gleichen Positionen wie
die Partei „Die Republikaner“ oder gar die NPD. Aber von den Rechtsradikalen
bin ich sehr, sehr weit entfernt.
Der Unterschied zu den Rechtsradikalen ist,
dass ich
-
den
Holokaust nicht leugne, sondern will, dass
Deutschland diesen Makel seiner Geschichte kompensiert und überkompensiert.
Dabei ist aber klar, dass eine
Wiedergutmachung nicht darin bestehen kann, dass unser Staat
astronomische Geldsummen zahlt (die er nicht hat), sondern dass für jedes
Menschenleben, das Deutschland auf dem Gewissen hat, zwei Menschenleben
gerettet werden sollen (z. B. durch den Kampf gegen Hunger, Seuchen und
Kriege).
-
Jede
Art von Militarismus und jede Art von Gewalt ablehne, außer sie bewegt sich im
Rahmen des Rechtsstaates
-
Jede
Art von Rassismus und Rassendiskriminierung zurückweise und für
Völkerverständigung und für die Europäische Union eintrete
-
In
Adolf Hitler einen Feind und Schädiger des Deutschen
Volkes sehe
-
Nicht
an die Überlegenheit irgendeiner Rasse glaube
Worin ich mich von
CDU/CSU, SPD, FDP und den Grünen unterscheide
Wenn ich
also weder links- noch rechtsradikal bin, so könnte man vielleicht meinen,
ich sei ein Anhänger großen
Volksparteien aus der Mitte des politischen Spektrums. Aber auch dies stimmt
nicht, denn:
-
Ich
glaube, dass der Deutsche Bundestag von der Lobby der Industrie, des Kapitals,
der Kirchen und der Interessenverbände gesteuert wird und dass Parlament und
Regierung nicht für, sondern gegen das Volk regieren. Mit Sorge registriere
ich, daß CDU und SPD
den Ausverkauf deutschen Volkseigentums (Post, Bahn, Staatsbetriebe,
staatliche Grundstücke usw.) betrieben und die Sozialkassen für zweckfremde
Aufgaben geplündert haben. Ich will den
gläsernen Abgeordneten, das gläserne Regierungsmitglied und den gläsernen
Konzernchef, dessen gesamten Vermögensverhältnisse und alle Zuwendungen, die er
erhält, im Internet veröffentlicht werden.
-
Ich
glaube, dass alle Versuche, den Staatshaushalt durch Einsparungen zu sanieren,
nur den Kapitalgebern, nicht aber dem Deutschen Volk nützen. Ich fordere deshalb, dass sich der Deutsche
Staat aus seiner Zinsknechtschaft befreit und ab sofort die Zahlungen für Zins
und Tilgung seiner Kredite einstellt und endlich seine schon seit vielen Jahren
bestehende Zahlungsunfähigkeit eingesteht, statt einen ins Unermessliche
anwachsenden Schuldenberg aufzutürmen. Kleinanleger sind für den Verlust Ihrer
Zinspapiere zu entschädigen.
-
Die
Sanierung bankrotter Banken ist abzulehnen. Stattdessen sind die kleinen
Anleger, die um ihr Geld betrogen worden, zu entschädigen. Sollte es zum
Zusammenbruch des gesamten Finanzsystems kommen, so wäre das kein so großes
Übel oder das Ende der Wirtschaft, sondern vielmehr die Chance für einen Neubeginn.
Es müsste ein neues Geldsystem geschaffen werden, in welchem es nicht möglich
ist, daß die Banken unkontrolliert Geld schöpfen.
-
Ich
bin für den schnellstmöglichen Ausstieg
aus der Atomkraft
-
Ich
will, daß Deutschland aus der Nato austritt und sich für
neutral erklärt
Wirtschafts- und Finanzpolitik
- Ich wünsche mir, wie oben
schon erwähnt, dass der Finanzminister sofort die Schulden- und
Zinszahlungen einstellt.
- Im Grundgesetz muß festgeschrieben werden, dass sich der Staat nicht verschulden
darf, weil er dadurch seine Souveränität verliert, sondern in Abhängigkeit
von den Kreditgebern gerät.
- Die Aufnahme von
Konsumentenkrediten muß verboten werden.
- Das Verlangen und
Eintreiben von Wucherzinsen ist illegal.
- Der Kauf und Vertrieb von
Aktienoptionen, Finanzderivaten und Hedgefonds
sind zu verbieten. Wer Aktien oder Wertpapierfonds erwirbt, muß seine Anteile mindestens drei Jahre behalten. Die
Aktie dient der Geldanlage, nicht der Spekulation
- Es dürfen keine
Privatkredite zu Wucherzinsen gewährt oder vermittelt werden
- Betrüger, die ihre Kunden
durch falsche Versprechungen täuschen und um ihr Geld bringen, sind von
Staats wegen öffentlich anzuprangern und zu überwachen. Auch wenn diese
Betrüger formal gegen kein Gesetz verstoßen, wird sich irgend etwas
finden, wo sie gegen gesetzlichen Normen verstoßen, den jeder Mensch
verstößt gegen irgendwelche Normen, und sei es nur im Straßenverkehr. Die
Betrüger müssen spüren, dass das Auge des Staates auf sie gerichtet ist,
und dass ihnen das Handwerk gelegt wird.
- Ich will die kollektive
Marktplanwirtschaft. Der Neoliberalismus verkündet, dass die Kräfte des
Freien Marktes letztendlich zu Wohlstand für alle führen wird. Die
Realität belehrt aber darüber, dass in der Freien Marktwirtschaft die aggressiven
und unmoralisch handelnden Unternehmer die ehrlichen und sozial denkenden
Unternehmer verdrängen. Hinzu kommt, dass die Großunternehmen die kleinen
Unternehmen ruinieren oder schlucken. In der Kollektiven Marktwirtschaft beobachtet das Kollektiv der Bürger das
Geschäftsgebaren der Händler und Unternehmer und bestraft diejenigen,
welche versuchen, sich auf Kosten anderer Marktteilnehmer und der
Konsumenten zu bereichern. Möglich wird diese
Kontrolle und die Anprangerung der Schwarzen Schafe durch das Internet.
Die Lobby derjenigen, die über ihre Einkünfte keine Rechenschaft ablegen
wollen, bringt immer wieder das Argument des Datenschutzes und der
informellen Selbstbestimmung. Aber dies dient nur den Zielen der
Steuerhinterzieher, nicht der Bevölkerungsmehrheit. Es werden Ängste vor
einem totalitären Überwachungsstaat geschürt. Aber ein totalitärer Staat
entsteht durch die Anwendung von Gewalt, und wer im diktatorischen Besitz
der Staatsmacht ist, wird sich nicht mehr um die informelle Selbstbestimmung
des Bürgers scheren. Der Bürger schützt sich am besten gegen die Feinde
seiner Freiheit, indem er jedermann zwingt, sein Leben und seine Einkünfte
im Internet, also vor dem Kollektiv, offenzulegen. Der Datenschutz dient
den Feinden der Freiheit (z. B. radikalen Organisationen und Terroristen
und Sympathisanten von Terrorgruppen) mehr als dem Bürger. Die Einkommens-
und Vermögensverhältnisse des normalen Arbeiters und Angestellten sind
ohnehin leicht zu durchschauen. Wer
brav seine Lohnsteuer zahlt und keine großen Geldbeträge einnimmt, hat gar
nicht die Möglichkeit, sein Geld ins Ausland zu bringen.
- Ich trete für eine
radikale Vereinfachung des Steuerechtes ein, auch auf die Gefahr hin, dass
80 000 Steuerberater arbeitslos werden. Darüber hinaus soll die Zahl der
Gesetze und Verordnungen drastisch verringert werden, indem den
Parlamenten und den Behörden auferlegt wird, für jedes neu erlassene
Gesetz bzw. Verordnung mindestens eine alte Verordnung zu streichen.
Bisher sehen die Parlamente und Behörden ihre Aufgabe darin, immer neue
Gesetzte zu erlassen. Sie glauben, dafür seien sie schließlich da. Aber
genauso ist es ihre Aufgabe, alte und überflüssige Gesetze zu streichen.
- Ich trete für eine
radikale Streichung aller Subventionen ein. Die meisten Subventionen
werden immer weiter gezahlt, weil eine Interessenlobby ihre Streichung
verhindert.
Die Innenpolitik
- Der wichtigste Punkt der
Innenpolitik ist der Ersatz des Bundesnachrichtendienstes durch den
Bundesinformationsdienst. Während der BND geheime Dossiers für die
Bundesregierung produziert, die unter Umständen nur der Kanzler persönlich
lesen darf, veröffentlicht der Bundesinformationsdienst alle seine
Erkenntnisse auf seiner Webseite im Internet.
- Gegenstand der Nachforschungen
und Veröffentlichung durch den Bundesnachrichtendienst sind:
-
Die
Einkünfte und privaten Ausgaben aller Parlaments- und Regierungsmitglieder auf
Landes- und Bundesebene
-
Die
Einkünfte und privaten Ausgaben aller Besserverdienenden ab einer Grenze von
Hunderttausend Euro pro Jahr
-
Die
Aktivitäten, Einkünfte und privaten Ausgaben von Betrügern, Mitgliedern von
Verbrecher- und Terrororganisationen, auch wenn diese nicht überführt werden
können oder sich formal an geltendes Recht halten. Ermöglicht soll dies durch
die Abschaffung des
Bankgeheimnisses
werden.
-
Die
Verschwendung von Steuergeldern und die private Verschwendung (auch von
angeblich rechtmäßig erworbenem Geld) für exzessives Reisen,
energieverschwendende Automobile, Jachten, Privatflugzeuge, den Besitz von mehr
als zwei Wohnsitzen, das Betreiben großer Häuser und Haushalte, der exzessive
Erwerb und Gebrauch von Luxusgütern usw.
-
Die
öffentliche Meinung muss in dem Sinne beeinflusst werden, dass es nicht mehr
„sexy“ und „chic“ ist, einen verschwenderischen Lebensstil zu pflegen. Vielmehr
muss das Bewusstsein geweckt werden, dass jeder verschwendete Euro einem armen Menschen zum
Leben und Überleben fehlt, dass also jede exzessive Verschwendung Mord und Diebstahl an
der deutschen Bevölkerung und an der Bevölkerung der Welt ist. Es ist
darzulegen, dass
der Überfluss der einen in direktem Zusammenhang mit der Not der anderen steht. Dies ist in einer Zeit der immer
knapper werdenden Ressourcen ein Gebot der Stunde, wenn es nicht zu Verteilungskriegen
und Hungerrevolten kommen soll.
- Ein weiterer wichtiger
Punkt ist die flächendeckende
Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Jede Zahlung soll registriert und dem
Bundesinformationsdienst zugänglich gemacht werden.
- Ich will, dass jedermann,
der sich auf dem Territorium der Bundesrepublik befindet, sei es als
deutscher Bürger, oder sei es als Tourist, Student, Gastarbeiter,
Einwanderer oder was auch immer, mit einem persönlichen Ausweis und einem
persönlichen Identifikationscode ausgestattet wird. Dieser Ausweis soll in
einem Speicherchip bestehen, der jederzeit mit sich geführt werden soll.
Auf diesem Speicherchip sollen alle verfügbaren Daten über die Person
gespeichert sein, auch biometrische Identifikationsmerkmale. Dieser Chip
soll mit einer Art Handy kombiniert sein. Diese Handy soll mit einem
Globalen Positionierungssystem (GPS) ausgerüstet sein und gleichzeitig als
Check-Karte für den bargeldlosen Zahlungsverkehr sein.
- Ich will, dass alle diese
Daten und Informationen, die mit Hilfe dieses „Identifikations- und
Positionierungs-Handy“ und der gesamte dadurch abgewickelte
Zahlungsverkehr über den Bundesinformationsdienst laufen und dass dieser
alle Daten und Erkenntnisse für jedermann abrufbar ins Internet stellt.
Anständige Bürger haben nichts zu verbergen, sondern nur Verbrecher.
- Ich bin davon überzeugt,
dass diese Maßnahmen dazu führen werden, dass die Zahl der in Deutschland
verübten Verbrechen, aber auch der Justizirrtümer, auf ein Minimum
beschränkt werden. Die Unschuldigen werden ein Alibi haben und die
Schuldigen werden identifiziert werden.
- Das Käuferverhalten der
Bürger, überhaupt ihre wirtschaftlichen Aktionen werden
offengelegt. Dasselbe versuchen Handel und Industrie schon längere Zeit
durch ihre Payback-Karten zu erreichen. Die
Wirtschaft wird auf das Verhalten der Konsumenten besser reagieren können
und es wird verhindert, dass Ladenhüter produziert werden. Die Wirtschaft
wird effizienter produzieren und die Wünsche der Konsumenten besser
befriedigen können.
- Die Verkehrsplaner und die
Planer öffentlicher Investitionen werden sich ein deutliches Bild davon
machen können, wo Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Wohnungen, Schulen
und Gewerbebetriebe gebaut werden müssen. Zur Zeit
wissen die deutschen Städte und Gemeinden ja noch nicht einmal, wie viel
Einwohner (auch illegale) sie haben.
- Ich bin mir bewusst, dass
der von ihr geforderte Bundesinformationsdienst eine Schlüsselposition in
Politik und Gesellschaft einnehmen wird. Naturgemäß wird es zwischen ihm
und dem Parlament und der Regierung eine Feindschaft und Rivalität geben,
und jede Seite wird versuchen, die andere unter Kontrolle zu bekommen.
Aber das ist gut so, denn beide Seiten sollen sich gegenseitig
kontrollieren, und alle beide sollen sie alle ihre Aktivitäten und
Geheimnisse vor dem Bürger offen legen. Grundsätzlich soll der der Bürger
das Recht haben, alles, was der Bundesinformationsdienst weiß, auf dessen
Internetseite nachzulesen. Die Aufgabe von Parlament und Regierung wird
sein, zu verhindern, dass der Bundesinformationsdienst sein Wissen und
seine Macht nicht missbraucht. Dazu gehört auch, dass jedermann, der für
den Bundesinformationsdienst tätig ist, ein „gläserner Mensch“ sein muß, dessen private und dienstliche Handlungen für
jedermann sichtbar sein müssen.
- Die soziale
Marktwirtschaft muß in eine kollektive Planwirtschaft übergehen, die aber nicht
von der Regierung, sondern dem Kollektiv der Mehrheit gesteuert wird. Das
Kollektiv der Mehrheit muß entscheiden, für welche
Produkte und Dienstleistungen die Ressourcen aufgewendet werden solle,
nämlich z. B. für Krankenhäuser,
Schulen und Kindergärten und nicht für energiefressende
Luxusautos, Jachten, Privatflugzeuge, für überteuerte Immobilien usw.
Bisher entscheiden die Reichen, dass ein großer Teil der Ressourcen und
des Volkseinkommens für ihren Luxus und Komfort verschwendet wird. Das
soll durch die kollektive Planwirtschaft und die Herrschaft der Mehrheit
verhindert werden, denn die zunehmende Verarmung weiter Bevölkerungskreise
in unserem Land steht in einem unmittelbaren Zusammenhang zur maßlosen
Verschwendungssucht der profitierenden Klasse.
Arbeits- und Beschäftigungpolitik
1.
Jedermann, der sich auf Dauer in Deutschland aufhält und
die öffentlichen Straßen, die öffentlichen Einrichtungen benutzt oder die
öffentliche Gelder in irgend einer Form verbraucht, soll arbeiten bzw. dafür
zahlen – es sei denn, er ist Rentner oder arbeitsunfähig. Jeder Deutsche soll
also das Recht, aber auch die Pflicht zur Arbeit haben. Der Staat muß für die Arbeitsplätze sorgen bzw. die Privatbetriebe
zur Einstellung von Arbeitskräften zwingen können. Der Staat soll die Macht
haben, notfalls einen Betrieb oder einen Konzern daran zu hindern, Arbeitskräfte zu entlassen und Arbeitsplätze
ins Ausland zu verlagern. Die freie Marktwirtschaft endet dort, wo Interessen
der Mehrzahl der Bürger missachtet werden. Eigentum verpflichtet zu sozialem
Verhalten.
2.
Asylanten und alle, denen Deutschland das Gastrecht und
soziale oder sonstige Hilfe gewährt, sind verpflichtet, zu arbeiten oder die
durch ihren Daueraufenthalt entstehenden Kosten dem deutschen Steuerzahler
zurückzuerstatten – es sei denn, sie halten sich zum Zwecke des Studiums oder
sonstiger anerkannter Gründe wegen in Deutschland auf.
3.
Grundsätzlich hat niemand dem Deutschen Staat gegenüber
das Recht auf Asyl. Das Asylrecht ist das Recht des Deutschen Staates, Bürgern
anderer Staaten Asyl zu gewähren, auch wenn diese andern Staaten dies
missbilligen. Das Asylrecht ist als Ausdruck der deutschen Souveränität. Es gibt aber kein Anrecht
ausländischer Bürger gegenüber dem Deutschen Staat, ihnen Asyl zu gewähren.
4.
In den Genuß deutscher
Sozialleistungen darf nur kommen, wer in die deutschen Sozialkassen einbezahlt
hat oder deutscher Staatsbürger ist- es sei denn, der deutsche Staat billigt
ihm einen Sonderstatus z. B. als Student , als Asylant
oder als „nützlicher Ausländer“ zu. Dabei ist der Status unnützlicher Ausländer
nicht als Diskriminierung zu werten, sondern jeder Mensch und auch jeder Staat
darf zwischen denen unterscheiden, die ihm nützen, und denen, die nur
profitieren wollen, ohne entsprechende Gegenleistungen zu erbringen. Deutscher
Staatsbürger kann nur sein, wer neben der deutschen Staatsbürgerschaft nicht
gleichzeitig eine andere Staatsbürgerschaft besitzt.
Die Sicherheitspolitik
- Ich trete für die Abschaffung der Bundeswehr und
aller militärischen Massenvernichtungswaffen ein. Als Massenvernichtungswaffen werte ich
nicht nur ABC-Waffen, sondern auch Bombenflugzeuge, Kanonen, Granatwerfer
und sogar Maschinengewehre. Die Bundeswehr soll durch eine Anzahl von
ca. 250 Freiwilligenkommandos nach
dem Vorbild der GSG-9 ersetzt werden. Jedes dieser Kommandoeinheiten soll
etwa 20 Kämpfer umfassen, sodaß die gesamte
Nachfolgeorganisation der Bundeswehr nur etwa 5000 hochqualifizierte und hochmotivierte Polizisten (nicht Soldaten
!) umfasst. Die Aufgabe dieser Truppe soll es sein, alle Feinde
Deutschlands im In- und Ausland durch gezielte Aktionen unter möglichst geringer
Anwendung von Gewalt,
notfalls aber auch durch einen gezielten Tötungsschuss unschädlich zu
machen. Das Ziel dieser Truppe soll sein, die Terroristen oder die
Verbrecher gegen die Menschenrechte oder auch schlichtweg Verrückte zu
ergreifen und vor ein Gericht oder in die Irrenanstalt zu bringen. Ein
Staat darf sich nur dann legitim nennen, wenn er seine Bürger vor
fremder Gewalt schützt. Aber dies kann nicht so geschehen wie im
Irakkrieg, dass die Zivilbevölkerung bombardiert wird. Die Gewaltanwendung muß sich sehr viel präziser gegen die wahren
Schuldigen richten. Diese
deutsche Verteidigungs-Truppe wird auch die Aufgabe haben, jeden
Staatsmann und alle seine Helfershelfer, der einen Angriff auf Deutschland
befielt, persönlich zur Rechenschaft zu ziehen. Jeder, der gegen Deutschland einen
Angriffskrieg oder Terrorkrieg führt, muß
wissen, dass er der gerechten Strafe nicht entkommen kann.
- Daß es die USA es nicht geschafft haben, Osama bin
Laden zur Rechenschaft zu ziehen, zeigt, dass ihr ganzes Militärpotential
nutzlos ist und nur dazu dient, den militärisch-industriellen Komplex zu
mästen – auf Kosten des Volkes. Die Verteidigungsdoktrin des USA ist völlig veraltet. Und ebenso gilt dies für
die NATO und die heutige Bundeswehr. In der heutigen hochtechnisierten
urbanen Welt, die wirtschaftlich eng verflochten ist, kann man keine
Bombenkriege mehr führen. Die zivilisierte Welt ist überaus verwundbar geworden. Wir können von Glück reden, dass den
moslemischen Gotteskriegern das technische Verständnis und die technischen
Mittel fehlen, unsere Computernetze, Stromnetze, Wasserversorgung und
Verkehrsnetze lahm zu legen. Eine moderne Industrienation kann keinen
konventionellen Krieg mehr führen, weil ihre Infrastruktur leicht zum
Zusammenbruch gebracht werden kann. Ein zivilisiertes Land muß
alles daran setzen, jedes potentiell gefährliche Individuum rechtzeitig zu
erkennen und unschädlich zu machen. Das kann nur der computergestützte Überwachungsstaat. Und dort
werden wir auch landen – hoffentlich nicht erst durch eine Katastrophe,
sondern durch vorherige Einsicht.
Die
Außenpolitik
1.
Die Außenpolitik,
welche die Kanzler der BRD seit Adenauer verfolgt haben,
hätte kaum jemand besser machen können. Von dieser Linie abzuweichen macht
keinen Sinn. Eckpunkte dieser Politik sind: Die Freundschaft und der Friede mit allen Völkern der Welt,
besonders aber mit den USA, Frankreich, England, Polen und Russland. Von
Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen.
2.
Die Europäische
Integration muß weitergeführt werden, denn trotz
aller Fehler und Schwächen bringt die
Europäische Union für Deutschland weit mehr Nutzen und Chancen als Nachteile
und Risiken.
3.
Die Frage der im
Ersten und Zweiten Weltkrieg verlorenen Provinzen hat sich mit dem Fall der
innereuropäischen Grenzen und dem Entstehen eines Europäischen Bundesstaates
erledigt.
4.
Was immer
Deutschland erreichen will, es kann es nie
ohne die feste und verlässliche Partnerschaft Frankreichs erreichen, und
umgekehrt gilt das gleiche.
5.
Was immer
Deutschland erreichen will, es kann nichts ohne und gegen die USA erreichen. In
vielen Dingen sind Deutsche und US-Amerikaner
so ähnlich, dass es keine kulturellen Barrieren gibt. Die USA sollten
auf Grund ihrer kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Verbundenheit und
der gemeinsamen englischen Sprache (immer mehr Deutsche sprechen Englisch) der
nächste große Beitrittskandidat zur Europäischen Union sein, die dann freilich
einen anderen Namen bekommen müsste. Nicht die Türkei, sondern die USA sollen
der nächste große Mitgliedsstaat der EU werden. Dazu muss aber die Supermacht
USA auf ein Normalmaß schrumpfen. Aber diese Sache ist ja dank des Irakkrieges
und des „Imperial Overstretch“, der gerade die USA in
den wirtschaftlichen Ruin treibt, auf einem guten Weg.
6.
Was immer Deutschland
in östliche und südöstliche Richtung unternehmen will, es kann dies nicht ohne
oder gegen Russland tun. Russland schaut
nach Deutschland und sieht in Deutschland den zukünftigen Partner. Russland
setzt große Hoffnungen auf eine Freundschaft mit Deutschland und wir sollte
diese Hoffnungen nicht enttäuschen, sondern auf lange Sicht darauf hinarbeiten,
dass Russland ein Teil der Europäischen Union wird, die dann vielleicht schon
Teil einer europäisch-amerikanischen Union ist.
7.
Was immer
Deutschland unternimmt und erreichen will, es kann und darf dies nicht ohne und
gegen seine kleineren Nachbarn Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien und
Luxemburg tun. Diese Länder waren einst Teil des Heiligen römischen Reiches
deutscher Nation und sind nach wie vor wirtschaftlich, politische und kulturell
eng mit Deutschland verbunden. Diese kleineren Nachbarn müssen als
gleichberechtigte Partner in die Deutsche Außen-
,Wirtschaftspolitik und sogar Innenpolitik einbezogen werden.
Die Digitale Repuplik - konkret
1.
Jeder Deutsche
erhält einen eindeutige Folge von Zeichen, einen Namen, den er uns sonst
niemand hat. Dieser Name (oder Code)
könnte bei mir z. B. heißen:
„Richard-Egmont-Beiderbeck-8Nov1947-Postleitzahl-Geburtsort-Namen der Eltern“.
Wichtig ist, dass kein Mensch auf der Welt den gleichen Namenscode hat. Damit
wären dann schon viele Missverständnisse und Irrtümer aus der Welt geschafft.
2.
Das Bargeld wird
abgeschafft, es wird nur noch bargeldlos bezahlt.
3.
Bei jeder kaufmännischen
oder behördlichen Interaktion wird dieser persönliche Namenscode angegeben und
anhand biometrischer Daten überprüft, ob derjenige, der diesen Namenscode
verwendet, tatsächlich die fragliche Person ist. Niemand darf z. B. zum
Internet Zugang haben, der sich nicht zweifelsfrei identifiziert hat. Niemand
darf etwas kaufen oder verkaufen oder irgendwelche Geschäfte abwickelt, wenn er
sich nicht zweifelsfrei identifiziert hat. Bei jeder Interaktion muß genau die Zeit und der Ort registriert werden, wo sich
die Partner befinden. Ein kaufmännische Interaktion
ist z. B. auch die Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels. Man wird also
wissen, wer wo was gekauft oder verkauft hat, mit welchen Verkehrsmitteln er
wann wo gefahren ist usw. Diese Daten müssen gespeichert und für jedermann im
Internet abrufbar sein. Es geht nämlich nicht darum, dass der Staat oder eine
Behörde den Bürger kontrollieren, sondern das Kollektiv der Bürger soll jeden
kontrollieren können, der sich in den Grenzen des Staatsgebietes aufhält. Auf
lange Sicht soll diese Kontrolle auch jenseits der deutschen Grenze möglich
sein.
4.
Der digitale
Namenscode ist auf einem elektronischen Personalausweis gespeichert. Dieser
Personalausweis ist im Prinzip ein USB-Stick, der
eine Vielzahl von zusätzlichen Funktionen hat. Er dient auch als
Krankenversicherungskarte und als Payback-Karte und
als Eurocheck-Karte. Er ist mit einem RFID-Chip
ausgerüstet, der der Tür eines jeden Verkehrsmittels oder Gebäudes meldet, wer
gerade hereingekommen ist bzw. hinausgegangen ist. Es wird also nachvollziehbar
sein, wer sich wann in einem Flugzeug oder in einem Haus aufgehalten hat.
5.
Der elektronische
Personalausweis ist auch gekoppelt mit einem Handy und einem GPS-System. Sobald
das Handy angerufen oder das Handy für einen Anruf benutzt wird, kann
registriert werden, wo sich die Person aufhält. Eine Person kann also jederzeit
geortet und identifiziert werden, und sein Aufenthalt kann jederzeit von
jedermann durch das Internet erfahren werden. Dadurch hat das Kollektiv jederzeit
Kontrolle über alle seine Individuen. Warum ? Weil das Individuum gefährlich
ist, nicht das Kollektiv. Besonders gefährlich ist das Individuum, wenn es
reich und mächtig ist und über große staatliche oder finanzielle Macht verfügt.
Gefährlich ist das Individuum auch, wenn es kranke Ideen in sich trägt, oder
ein Verbrecher oder ein Verrückter ist. Katastrophal wird es, wenn das
Individuum gleichzeitig mächtig, kriminell und verrückt ist. Deshalb muß das Kollektiv besonders die Reichen und Mächtigen
kontrollieren und in jedem Individuum einen potentiellen Verbrecher oder
Verrückten sehen. Das ist die Lehre, welche die menschliche Gesellschaft aus
den Verbrechen Hitlers, Stalins und Mao Tse Tung’s ziehen muß – je früher,
umso besser.
6.
Die digitale Republik
wird ein Staat fast ohne Bürokratie, fast ohne Verbrechen und fast ohne Not und
Armut sein.
7.
Die Bürokratie wird nicht von
Ämtern und Menschen ausgeführt werden, sondern von vernetzten Computern und von
Programmen, die auf ihnen ablaufen.
Die Daten, die sie verwenden, und die Ergebnisse der Programme werden dem
Kollektiv der Bürger jederzeit sichtbar und überprüfbar sein: nämlich wer was
bekommt und warum, wer wo wohnt und was er verdient und was er wofür ausgibt.
8.
Jede
althergebrachte Bürokratie ist mit vier Dingen beschäftigt: 1. Geld
einzutreiben und zu kontrollieren, ob jeder auch zahlt. 2. Darüber zu
entscheiden, an wen und zu welchem Zweck das eingetriebene Geld wieder verteilt
werden soll. 3. Nachzuprüfen, ob die Empfänger der staatlichen Zuwendungen
tatsächlich einen Anspruch haben und ob sie das Geld tatsächlich erhalten
haben. Und als viertes ist jede althergebrachte Bürokratie mit sich selbst
beschäftigt und der Frage, wie sie immer weitere Kompetenzen anhäuft. Um diese
bisherige deutsche Bürokratie in Schutz zu nehmen, muß
man sagen, dass sie in einem Staat wie dem unserem recht gut funktioniert,
während es in den meisten Staaten keine korruptionsfreie und funktionierende
Bürokratie gibt und dass genau dies der Grund ist, warum diese Länder
unterentwickelt sind und bleiben. Die digitale Bürokratie wird viel einfacher
arbeiten können, denn sie kann dank der für jedermann zugänglichen Daten des
Bundesinformationsdienst genau nachvollziehen, wer wo wohnt, wer was verdient
hat und wer Anspruch auf welche Leistungen hat.
9.
Vorbei werden die
Zeiten sein, wo ich eine Steuererklärung machen muß
und jede meiner Auslagen und Einnahmen belegen muß. Das Finanzamt weiß alles
bereits. Oder wenn ich einen PKW anmelden will: Die Zulassungsstelle weiß
bereits, welchen PKW ich gekauft habe und welche Versicherung ich habe. Im
Hintergrund werden gigantische Datenmengen bewegt werden, aber ich selbst werde
damit gar nicht belastet werden. Aber ich kann jederzeit selbst überprüfen, ob
die gespeicherten und verwendeten Daten korrekt sind, denn alle diese Daten
sind für mich und alle Welt einsehbar.
Die Digitale Repuplik – und ihre Feinde
Machen wir uns
nichts vor: Heute werden 99,9 % aller Deutschen in der von mir skizzierten digitalen
Republik eine Horrorvision sehen, die nur Schattenseiten und Gefahren mit sich
bringt. Dies beweist aber nur, dass die meisten Menschen nicht selbständig
nachdenken, sondern aus Bequemlichkeit und Opportunismus die Urteile ihrer
Umgebung einfach ungeprüft übernehmen. Nur war es möglich, dass man die
Menschen durch Religion oder Ideologie beherrschen kann, ohne sie einem
direkten Zwang auszusetzen. Der Zwang lauert aber immer im Hintergrund. Notfals werden ketzer verbrannt.
Aber meist ist es gar nicht nötig, weil fast niemand auf die Idee kommt, ein
Ketzer zu sein und die herrschenden Meinungen in Frage zu stellen.