Gastritis (Magenschleimhautentzündung):

 

Siehe auch: http://www.qualimedic.de/magen_entzuendung_magenschleimhaut.html

 

Und:             http://www.qualimedic.de/

 

Ein gutes Mittel gegen Magenbeschwerden (Magendruck, Sodbrennen) sind Kellogs Cornflakes.

 

Dies ist kein Werbespot für Kellogs, sondern ein Hinweis für alle, die wie ich, unter Magenproblemen leiden. Nachdem ich etwa ein Jahr lang an unangenehmen Magenschmerzen gelitten hatte – ich probierte erfolglos eine Reihe von Mitteln aus (Rollkur mit Trisilikat, Magentropfen, Haferschleimsuppe, Zwieback mit schwarzem Tee, Leinsamenschleim), stellte ich fest, dass sich meine Beschwerden durch Kellogs Cornflakes (natürlich ungezuckert) beheben ließen.

 

Man gibt eine Portion Cornflakes in eine Schüssel und übergießt sie mit heißer Vollmilch (homogenisiert, keine Frischmilch), rührt um, um die Cornflakes vollständig mit der Milch zu benetzen und lässt die Cornflakes einweichen. Dann wartet man, bis die mit Milch getränkten und weich gewordenen Cornflakes auf etwa 32 Grad auf lauwarme Temperatur abgekühlt sind. Auf keinen Fall sollte man den heißen Brei essen, weil heiße Speisen die Gastritis verstärken bzw. auslösen können.

Also warten, bis sie gerade noch warm sind (etwa 32 Grad Celsius).

 

Man sollte keine Frischmilch, sondern die ganz normale homogenisierte Tütenmilch aus dem Supermarkt verwenden, weil die Milch durch das Homogenisieren leichter verdaulich wird. Frischmilch kann zu Magenbeschwerden führen.

 

Nach zwei Cornflakes-Mahlzeiten ist meist schon eine deutliche Besserung spürbar. Es empfiehlt sich, die Cornflakes jeden Morgen zum Frühstück zu essen.

 

Worauf die wohltuende Wirkung des Cornflakes-Brei’s beruht, weiß ich nicht. Ich vermute: Die Milch puffert wohl die Magensäure ab. Die Cornflakes sind leicht verdaulich und verlassen recht schnell wieder den Magen, wodurch er geschont wird. Da der Cornflakes-Brei voluminös ist, umhüllt er die Speisen, die möglicherweise von der letzten Mahlzeit noch im Magen liegen, ihn aber nicht verlassen können und deshalb ein Völlegefühl und den Magendruck erzeugen. Unter der Wirkung der Cornflakes wird der Magen recht schnell geleert und er kann wieder zur normalen Funktion zurückkehren und sich erholen.

Ergänzender Hinweis: Wenn Sie längere Zeit an Magenübersäurerung und saurem Aufstoßen leiden, ist dies aus folgendem Grund gefährlich: Die Schleimhaut im obersten Teil des Magens und der Speiseröhre wird durch die Magensäure angeätzt. Es entstehen erst Erhöhungen auf der Schleimhaut, in einem weiteren Stadium dann Löcher. In einem noch späteren Stadium kann daraus Krebs entstehen. Bei länger anhaltenden Problemen mit einem sauren Magen sollte Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es gibt heute Medikamente, die die Säurebildung im Magen unterdrücken. Man nimmt diese Tabletten etwa 1 Stunde vor dem Frühstück. Die Wirkung dauert etwa 18 Stunden an. Ich musste diese Tablette 6 Wochen lang nehmen. Danach war die Schleimhaut in der Speiseröhre und im obersten Magenteil wieder abgeheilt. (Die Schleimhaut im Magen selbst ist normalerweise ohnehin gegen Säure unempfindlich, da sie einem Schleim produziert, der sie vor dem Angriff der Magensäure schützt. Die Schleimhaut in der Speiseröhre kann aber einen solchen säureschützenden Schleim nicht produzieren und wird deshalb angeätzt).

Trotz dieses Behandlungserfolges habe ich immer noch leichte Magenbeschwerden. Die Ursache ist ein empfindlicher Magen, ein sogenannter Reizmagen. Wenn ich Süßigkeiten, Kaffee und größere Mengen Salat vermeide, habe ich kaum Probleme. Man sollte auch den Magen nicht randvoll füllen, weil sonst die Magensäure auch in die obersten Magenpartien gelangt (und darüber hinaus, wenn der Schließmechanismus nicht dicht schließt). Günstig wirken auch Käse, Milch, Kartoffelbrei, Gemüse, Fisch oder Schnitzel, also alkalische Lebensmittel. Käsespätzle oder fette Speisen wirken auch günstig, vorausgesetzt man hat keine Probleme mit der Galle und der Fettverdauung.

Bei zwei meiner Bekannten, die an Magenbeschwerden litten, hat eine Untersuchung ergeben, dass in ihrem Magen ein Bakterium Namens „Heliobakter“ ist. Der Arzt hat ihnen Medikamente verschrieben, die dieses Bakterium abtöten. Bei den Medikamenten handelt es sich u.a. um hochdosierte Antibiotika. Bei meinen Bekannten war diese Behandlung erfolgreich und sie hatten anschließend keine Magenbeschwerden mehr.