War
Jesus Christus ein Übermensch ?
Von
Für die Bibel ist
Jesus ein Mensch, der übernatürliche Kräfte besaß. Die Bibel schildert Jesus
als Wunderheiler, Magier und charismatischen Sektenführer.
Die Wunder Jesu Das
Grabtuch von Turin
Die Wunder
Jesu waren keine Wunder
Betrachten wir uns
einmal eine der Wundertaten, die Jesus vollbrachte. In Matthäus 9, ab Vers 118
heißt es: „...da kam ein Vorsteher (der Synagoge), warf sich vor ihm nieder und
sagte: Meine Tochter ist soeben gestorben; aber komm und lege deine Hand auf
sie, so wird sie leben. Und Jesus stand auf und folgte ihm samt seinen
Jüngern...Und als Jesus in das Haus des Vorstehers kam und die Flötenbläser und
das Volk lärmen sah, sprach er: Gehet hinweg; denn das Mädchen ist nicht
gestorben, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. Als aber das Volk
hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff ihre Hand; und das Mädchen
stand auf. Und das Gerücht hiervon verbreitete sich in jener ganzen Gegend.“
Damit ist
eigentlich das Wesentliche über die Wunder Jesu gesagt. Ein Mädchen wird
ohnmächtig, der Wunderheiler Jesus wird geholt, er weckt sie auf und alle sind
davon überzeugt, dass Jesus ein Wunder vollbracht habe.
Das Volk zur Zeit Jesu besaß geringe medizinische Kenntnisse. Die
Bereitschaft, an Wunder zu glauben war sehr groß. Man sah deshalb Wunder, wo
keine waren.
In einem Land und
in einer Zeit, in welcher die medizinische Versorgung der armen Leute
mangelhaft war, gab es ein großes Bedürfnis nach einem erfolgreichen Heiler. Jesus
beschränkte sich vorwiegend auf folgende Fälle: Epilepsie (damals:
„Besessenheit von einem Dämon“), psychosomatische Leiden, Ohnmachtsanfälle und
Scheintod. Epileptische Anfälle verlaufen dramatisch und spektakulär. Nach 5
bis 10 Minuten hören sie von selbst auf, der Betroffene liegt etwa 30 Minuten
bewusstlos da, erwacht dann allmählich. Nach etwa 1 bis 2 Stunden ist der
Kranke wiederhergestellt und kann als geheilt entlassen werden – bis zum
nächsten Anfall, der aber Monate auf sich warten lassen kann.
Aus diesem Schema
der „Wunder“ fallen nur wenige. Jesus „wandelt“ über den See Genezareth. Das
geschah mitten in der Nacht, wahrscheinlich lag über See und Ufer ein
Bodennebel, so daß die Jünger in der Dunkelheit
meinten, Jesus ginge über des Wasser. Er watete aber
nur durch den Bodennebel.
Jesus wurde
möglicherweise vom Volk und seinen Jüngern in die Rolle des Wunderheilers
gedrängt.
Es ist anznehmen, dass Jesus und seine Jünger von den Geheilten
Geschenke und Geld erhalten haben. Eine Reihe von Frauen unterstützte ich auch
durch Geldgeschenke. Als Jesus immer bekannter wurde und immer mehr Kranke zu
ihm kamen, muss Jesus über ein kleines Vermögen verfügt haben. Ich vermute,
dass er das Geld u. a. dazu benutzte, auf der Hochzeit von Kana
den Wein zu spenden und bei der Speisung der Fünftausend das Brot. Da es Jesus
und seinen Jüngern aber peinlich gewesen wäre, als wohlhabende Spender
aufzutreten (denn sie predigten das Ideal der Armut), zogen sie es vor, ihre
Spende als Verwandlung von Wasser in Wein und als wundersame Brotvermehrung
darzustellen.
Ein Wort noch zu
den Heilungen von Blinden: Viele der „blinden“ Bettler am Wegrand waren nicht
blind. Sie taten nur so – ein Bettlertrick.
Die meisten
übermenschlichen Wunder, die Jesus vollbringt, sind auf ganz banale Weise zu
erklären.
Aufschlußreich ist die Haltung der katholischen Kirche
gegenüber dem Wunderglauben. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Die Wunder
Jesu werden als Beweis seiner Göttlichkeit gesehen. Wenn jemand mit den
gleichen Methoden der Suggestion scheinbare Wunder vollbringt, wird das
entschieden abgelehnt – und das zu Recht, weil dadurch der Kranke sich
möglicherweise zu spät in ärztliche Behandlung begibt. Das Erzbistum Trier
bringt folgenden Bereicht über Bruno Gröning (und man
fragt sich wie die Behörden und die Kirchen mit Jesus umgegangen wären, wenn er
heute als Wunderheiler aufgetreten wäre):
Die gleiche
Erzdiözese stellt aber im Trierer Dom das Gewand Jesu aus, den „Heiligen Rock“.
Dabei wird schamhaft verschwiegen, daß die Bedeutung
dieses Fetisches für die Gläubigen darin besteht, daß
sie glauben, daß dieses Kleidungsstück Reste der
göttlichen Heilkraft Jesu enthält.
http://www.dominformation.de/internet-de/nav/d1b/d1b703d2-c3da-26f5-4abd-11d8bc1d2b31.htm
Übrigens ist einer
der Pfeiler des katholischen Religion die Magie. Man muß
nur mal an einer Abendmahlfeier teilnehmen, wo in einem magischen Moment das
Brot und der Wein in den Leib und das Blut Christi verwandelt werden. Wenn die
anderen magischer Rituale abhalten, ist es Esoterik, wenn man es selbst macht,
ist es Christentum.
Jesus besaß
medizinische und psychologische Kenntnisse, die er möglicherweise bei der Sekte
der Essener erworben hat. Vielleicht hat er am Anfang diese Kenntnisse benutzt,
um Kranke zu heilen, um so zum Lebensunterhalt seiner Sekte beizutragen.
Allmählich eilte ihm dann der Ruf eines Wunderheilers voraus und er sah sich
einer Massenhysterie ausgesetzt, die ihm und den Jüngern allmählich über den
Kopf wuchs. Die Massen, die er mobilisierte, musst die römische und jüdische
Obrigkeit aufmerksam machen und beunruhigen. Letztlich brachte die
Massenhysterie, die Jesus auslöste, den Stein ins Rollen, der schließlich zu
seiner Kreuzigung führte.
Die
„Wunderheilungen“ vollbrachte Jesus in erster Linie deshalb, weil er damit
beweisen wollte, dass das Reich Gottes nicht nur unmittelbar bevorstehe,
sondern dass es mit seinem Erscheinen bereits begonnen habe.
War Jesus ein Übermensch ?
Seine Anhänger haben ihn (ähnlich wie Buddha)
später als Übermenschen dargestellt und zum Gott erklärt. Er selbst sah sich
nur als auserwähltes Werkzeug Gottes.
Man hat aus
der Tatsache, dass das Christentum eine so enorme Verbreitung fand,
geschlossen, dass Jesus ein ganz außerordentlicher Wundertäter, Heiliger,
Weiser und Erleuchteter gewesen sei. Es hat in der Geschichte relativ viele
Heilige und Wundertäter gegeben. Eine Reihe von Faktoren, z. B. das Hoffen der
Juden auf einen Messias, seine enorme Popularität als Wunderheiler, aber
insbesondere sein spektakulärer „Tod“, seine wundersame Auferstehung und die
missionarischen Erfolge von Paulus haben die herausragende geschichtliche
Stellung Jesu bewirkt. War er deswegen ein Übermensch, ein Halbgott oder gar
der Sohn Gottes ? Sicher nicht. Jesus war ein Mensch,
allerdings kein alltäglicher.