Stuttgarter Rede

         gehalten von Richard Beiderbeck im Okt. 1996 auf der Jahresversammlung von WMF-Germany

 

 

    Als am 6. August 1945 in Hiroshima die erste Atombombe über einer Stadt gezündet wurde, begann das Jahr eins nach Hiroshima.

 

    Seit Hiroshima ist alles anders. Mit Hiroshima wurde schlagartig klar, daß der Mensch es in der Hand hat, sich und seinen Planeten zu vernichten. Hiroshima ist ein Ereignis, das die gesamte Menschheit betrifft, während alle andern Ereignisse, auf die sich die gebräuchlichen Zeitrechnungen beziehen, für die Menschheit nur partielle Bedeutung haben.

 

    Das 21.-te Jahrhundert ist das Jahrhundert, in welchem die Antwort auf die Frage gegeben werden muß: Kann der Mensch eine Weltordnung schaffen, welche eine globale Zerstörung unmöglich macht oder wird  der Mensch sich früher oder später selbst vernichten?

 

    Auf der einen Seite sehen wir das gewaltige Zerstörungspotential der Menschheit. Auf der anderen Seite sehen wir die Unfähigkeit des Menschen, auf diese Bedrohung angemessen und verantwortungsvoll zu reagieren. Wenn wir doch alle wissen, daß Massenvernichtungswaffen die Welt zerstören können, warum schaffen wir sie nicht einfach ab? Wenn wir doch alle wissen, daß ein immer mehr in die Höhe getriebener Energieverbrauch die Atmosphäre gefährlich verändert, warum schränken wir  uns dann nicht ein?

 

    Es wurde öfters versucht, für das irrationale Verhalten der Menschheit eine psycho-pathologische Erklärung zu finden. Aber das unvernünftige Verhalten hat nichts mit psychischen Defekten zu tun. Es ist das ganz normale menschliche Verhalten, wie es im Laufe der Evolution entstanden und in unseren Genen enthalten ist. Nur passen diese Verhaltensweisen nicht mehr mit der heutigen hochtechnisierten Welt zusammen.

 

    Mobilität z.B. ist eine Eigenschaft, die bisher die Überlebenschancen verbesserte. Hat die Natur nicht alles unternommen, um die Lebewesen mobil zu machen? Der Mensch führt nur das fort, was in der Natur schon lange selbstverständliche Regel war. Aber übermäßige Mobilität bedeutet eine Gefahr für Mensch  und Umwelt.

 

    Viele Menschen, vor allem Pädagogen, sind der Ansicht, daß der Mensch so erzogen werden müßte, daß er sich seiner heutigen Situation gemäß verhält. Das ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für eine gesicherte Zukunft der Menschheit. Denn mit der Erziehung wird über die natürlichen Verhaltensweisen nur eine dünne Schicht anerzogener Verhaltensweisen gelegt. Aber diese dünne Schicht kann natürlich jederzeit wieder durchbrochen werden und es kann der barbarische Urmensch wieder zum Vorschein kommen. So lebt die Menschheit quasi auf dünnem Eis.

 

    Notwendig zur Sicherung der Zukunft der Menschheit ist eine Kombination aus religiös-philosophisch fundierter Erziehung und einem weltweit verbindlichen System von Gesetzen. Grundlage dieser Gesetze muss die Menschenrechtserklärung der UNO sein, sowie die Erkenntnis, daß die Erhaltung der Menschheit und des Planeten höhere Priorität haben, als alle nationalen oder sonstige Interessen; und diese Gesetze müssen weltweit durchgesetzt werden.

 

    Dies ist das einzig erfolgversprechende Rezept, um die große Krise, in der sich die Menschheit befindet, zu lösen und

 

  schreckliche Katastrophen von ihr abzuwenden.

 

    Die Zeit drängt, und die Katastrophe ist eigentlich schon in vollem Gang. Wir müssen also handeln. Das ist eine Art  "planetarische Imperativ".

 

    Aber wie können wir handeln? Trotz meiner skeptischen Bemerkung über Grenzen der Erziehung muß ich zugeben, daß der Erziehung zum Weltbürgerbewußtsein eine ganz herausragende Rolle zukommt.

 

    Erziehung kann Tatsachen vermitteln und Erziehung kann auch den Charakter bilden.

 

    Lassen Sie mich zunächst einige Tatsachen erwähnen, die eigentlich Inhalt der Weltbürgererziehung sein müßten.

 

    Da wäre z.B. die Tatsache, daß Kriege abgeschafft werden müssen und daß ein Weg gezeigt werden muß, wie man eine dauerhafte Weltfriedensordnung etabliert.

 

    Oft wurde die Forderung erhoben, daß man einfach alle Kriegswaffen und Armeen abschaffen soll. Damit wären dann ja die Kriege ebenfalls automatisch abgeschafft. Dieser an sich richtige Gedanke der Friedensbewegung ist aber nur dann durchführbar, wenn gewährleistet ist, daß derjenige Staat, der sich selbst freiwillig entwaffnet, einen Schutz vor seinem bösen Nachbarn hat. Wenn dieser nämlich nur zum Schein abgerüstet hat, und sich heimlich Waffenlager in irgendwelchen unterirdischen Höhlen angelegt hat, dann braucht dieser böse Nachbar nur zu warten, bis alle Welt die Waffen niedergelegt hat, um dann die Weltherrschaft anzutreten. Eine allgemeine und vollständige Abrüstung ist also nur möglich, wenn eine Kontrollinstanz da ist, die auch die finstersten Geheimnisse jeder Nation kennt und welche die nationalen Politiker überwacht. Das ist übrigens kein Überwachungsstaat, denn es werden nicht die Bürger, sondern die Politiker überwacht.

 

    Diese Kontrollinstanz muß auch über eine ausreichende militärische Macht verfügen, um die Staaten, die vollständig abgerüstet haben, vor einem Nachbarn zu schützen, der über geheime Armeen und Waffenbestände verfügt.

 

    Es wird erst dann weltweiter Friede entstehen, wenn die überwiegende Mehrheit der Menschheit der festen Überzeugung ist, daß es notwendig, wünschenswert und möglich ist, eine Friedensordnung zu schaffen, die den Frieden für lange, lange Zeit garantiert. Man kann also allein schon dadurch zu einer dauerhaften Weltfriedensordnung beitragen, daß man an die Möglichkeit ihrer Verwirklichung glaubt und dies auch sagt. Das wäre schon eine Form der Erziehung. Umgekehrt trägt man durch eine ablehnende und skeptische Haltung dazu bei, daß immer wieder neue Kriege und neues Leid entstehen. Eine ablehnende Haltung nutzt niemanden, nur den Waffenhändlern, den den Chauvinisten und den Kriegsgewinnlern.

 

    Die Feindschaften zwischen Staaten können immer wieder in Kriege ausarten. Der Grund ist einfach: Es  gibt es keine Gewalt, der die Staaten unterworfen sind. Es gibt auch keinen Gerichtshof, vor dem sie ihr gutes Recht einklagen könnten. Es gibt auch keine Polizei, die ihnen dieses Recht verschaffen könnte, und es gibt auch kein Gefängnis, welches die Schuldigen bestrafen würde.

 

    "Aber es gibt doch das Völkerrecht!", wird man einwenden. Aber wo war das Menschenrecht in Ex-Jugoslawien, in Ruanda, in Biafra? Wo ist der Staatsanwalt, der automatisch vor dem internationalen Gerichtshof Anklage erhebt, wenn Völkermord begangen wird? Ein solcher Anwalt der Menschenrechte ist bisher nicht vorgesehen, und vor dem Internationalen Gerichtshof können nur Staaten, aber nicht Volksgruppen und Einzelpersonen ihre unveräußerlichen Rechte einklagen. Die Menschenrechte und das Völkerrecht existieren nur auf dem Papier. Und das internationale Kriegsverbrechertribunal für

 

  Bosnien wurde nur für diesen einen Sonderfall in Ex-Jugoslawien geschaffen.

 

    Souverän wollen die Regierungschefs sein, keiner Macht der Welt unterstellt (auch keinem internationalen Gerichtshof), sie wollen Herren sein über Waffenarsenale und Armeen, Herren über Krieg und Frieden, über Tod und Leben. Was ist das für ein seltsamer Popanz "Souveränität", der einem Nationalisten heiliger ist als alles auf der Welt? Den Göttern bringt man schon lange keine Menschenopfer mehr. Aber der Nation und der nationalen Souveränität bringt man millionenfache Menschenopfer in sinnlosen Kriegen. Man sollte meinen, der wahre Gott ist für viele Menschen die Nation.

 

    Die Nation und die nationale Souveränität ist eine Chimäre, die zum Götzen erhoben wurde. Waren nicht viele Soldaten in den vergangenen Kriegen Götzenanbeter und Menschenopfer in einem? Die Souveränität der nationalen Regierungen ist der Feind der Menschheit.

 

    Was die Menschheit wirklich braucht, ist nicht nur ein einzelner Gerichtshof in Den Haag, vor dem jeder Staat, jede Volksgruppe und jeder Einzelmensch seine unveräußerlichen Rechte einklagen kann, sondern viele Gerichtshöfe. So viele, daß jedermann in seiner Provinz ein solches Gericht hat.

 

    Die Menschheit muß all diejenigen, die Verbrechen gegen die Menschenrechte oder gegen die Natur begehen, einfangen, vor Gericht stellen, bestrafen und auf den rechten Weg führen.

    Dies alles muß durch Recht und Gesetz geregelt werden. Das erforderliche Organ muß eine Weltpolizei sein.

    Die Welt braucht ein demokratisch gewähltes Weltparlament mit der Befugnis und dem Auftrag, Gesetze zu erlassen, an welche die Nationen gebunden sind.

 

    Wenn es ein Weltparlament gibt, das Gesetze für die Nationen und die Menschheit erläßt, dann muß es auch eine Instanz  geben, welche die Zusammenarbeit der Nationen organisiert und diese Gesetze durchsetzt. Diese Zusammenarbeit ist aber nur wirksam, wenn sich die Nationen zu einer Föderation, also einem Bundesstaat, zusammenschließen, so ähnlich wie sich die Schweizer Kantone zu einem Bundesstaat zusammengeschlossen haben, oder die Staaten der USA.

    Der Weltbundesstaat wird auch nicht die kulturelle Identität der Nationen und der Völker auslöschen. Im Gegenteil. Vielmehr sind es die Nationalstaaten, die die Minderheiten unterdrücken und versuchen, ihre Sprache und Kultur einzuebnen.

    Dies sind in etwa die wesentlichen politischen Inhalte einer Weltbürgererziehung. Und hier sehen wir auch schon das Problem: Die Nationalstaaten werden nicht zulassen, daß in ihren Schulen die Lehre  verbreitet wird, daß die nationale Souveränität eine Gefahr für den Frieden und eine Bedrohung für die Menschheit darstellt. Die Weltbürgererziehung muß sich also darauf beschränken, an Hand von Fakten die Einsicht zu vermitteln, daß die Welt eine untrennbare Einheit ist und daß alles, was auf der Welt geschieht, Auswirkungen für den ganzen Planeten hat.

    Ein zweite Aufgabe der Erziehung ist die charakterliche Erziehung, um vielleicht doch den Menschen von seinem triebhaften Egoismus abzubringen und in ihm das Bewußtsein zu wecken, daß er die Dinge nicht nur von seinem eigenen, persönlichen Nutzen aus sehen darf, sondern sich als Teil der Menschheit und der Biosphäre begreift. Er muß also lernen, die strenge Trennung zwischen "Ich" und dem Rest der Welt aufzugeben und sich bewußt zu werden, daß er Teil eines großen "Wir" ist, und daß dieses "Wir" nicht nur alle Menschen, sondern alles Leben auf der Erde umfasst.

     Wie ist aber unser heutiger Bewußtseinszustand? Es dreht sich alles um unser Selbstwertgefühl, um unsere Bequemlichkeit und um ein genußreiches Leben. Sind wir nicht alle von der Überzeugung unserer Einzigartigkeit durchdrungen? Versuchen wir nicht um uns herum eine Kulisse, quasi einen Rahmen zu schaffen, der die Großartigkeit unserer Persönlichkeit unterstreicht? Versuchen wir nicht uns eine Identität zu geben, die uns teilhaben läßt an einer größern, bedeutenderen Gemeinschaft, um so selbst größer und bedeutender zu werden? Wird unser Leben nicht zu einer ständigen Jagd nach Selbstbestätigung und Erfolgserlebnissen? Und sind wir nicht zutiefst verletzt, wenn man die Bedeutung, die uns zukommt, nicht anerkennt? Sind wir nicht deprimiert, wenn uns der Erfolg versagt geblieben ist und unser Weg nach oben plötzlich einen Karriere-Knick bekommt? Ruft es nicht Existenzängste in uns hervor, wenn wir sehen, daß unser Besitz und unsere Position auf tönernen Füßen stehen? Sind wir nicht oft überempfindlich gegen Kritik, weil damit unser schönes Selbstwertgefühl beschädigt wird? Treibt uns der Wunsch, den Nutzen und das Ansehen der eigenen Person zu steigern nicht dazu, andere für unsere Zwecke auszubeuten, von ihren Fähigkeiten, ihrem Ruhm oder ihrer Arbeitskraft zu profitieren? Versuchen wir nicht überall für uns das meiste und beste herauszuholen?

    Wer von uns ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein.

    Was nütze es, wenn wir theoretisch wissen, daß die Welt eine Einheit ist und zusammenwachsen muß, wenn wir weiterhin emotional totale Egozentriker bleiben? Wir müssen lernen, daß der andere genauso einzigartig und wertvoll ist wie wir selbst, auch wenn er uns dumm und häßlich erscheint, (und es vielleicht auch tatsächlich ist), wenn er uns vielleicht sogar gekränkt hat und unseren Ambitionen im Weg steht. Wir müssen lernen, seine Wünsche und Interessen genauso zu achten wie unsere eigenen.  Wir sollten uns hüten, uns allzuviel auf unsere Klugheit und unser überlegenes Wissen einzubilden. Jeder Mensch kann von dem anderen Menschen etwas lernen, denn der andere hat zwar oft eine abweichende, aber auf seine Weise genauso berechtigte Sichtweise.

    Weltbürgertum heißt also auch, den anderen Menschen in seiner Andersartigkeit zu ertragen und zu verstehen lernen.

  

    Peter Russel erklärt in dem schönen Buch "Die erwachende Erde"  den Gedanken, daß die Menschheit dazu bestimmt sein könnte, soetwas wie das Gehirn des Lebewesens Erde zu werden. Jeder Mensch wäre dann soetwas wie eine Gehirnzelle, die mit den andern Zellen vernetzt ist und in ständigem Informationsaustausch steht.

    Das würde bedeuten, daß die Menschen in Zukunft noch viel enger miteinander in Verbindung stehen. Und dies wird nur möglich sein, wenn sich in unserem Bewußtsein und auch in unseren Emotionen den andern Menschen gegenüber noch sehr viel ändert. Wir müssen lernen, daß es nicht so sehr auf den einzelnen ankommt, sondern darauf, daß alle gemeinsam sinnvoll zusammenarbeiten.

    Trotz oder gerade wegen der großen Not und Gefahr, in der sich die Weltbefindet, besteht die Chance, daß die Menschheit rechtzeitig ein neues Bewußtsein erlangt und sich als Teil des Lebewesens Erde begreift und sich nicht mehr egozentrisch, sondern zum Wohl des ganzen Planeten verhält.

  

    Was der Schöpfer mit dem Menschen vorhat, können wir nicht ergründen. Der heutige Mensch ist nicht der Schlußpunkt und krönende Abschluß der Evolution des Lebens. Er ist nur ein Übergang zu weiteren Entwicklungen, die wir höchstens ahnen  können. Wir haben nicht nur für uns eine Verantwortung, sondern auch für das, was aus der Menschheit einmal entstehen wird. Das Leben der Menschheit wird von einer Generation an die andere weitergereicht. Wenn ein Glied in dieser Kette der Generationen zerstört wird, werden alle nachfolgenden nie entstehen können. Die Menschheit ist eine Million Jahre alt. Und sie kann, so sie sich als würdig erweist, noch eine Million Jahre existieren. Das sind die Dimensionen, in denen wir denken müssen, wenn es um die Menschheit geht. Und worüber machen sich die großen Weltpolitiker die meisten Gedanken? Wie sie und ihre Anhänger die Macht behalten! Sie machen sich Gedanken, wie sie diesen oder jenen Absatzmarkt erobern können, wie ihr Land diesen oder jenen Vorposten besetzten kann. Vor den wahren Interessen der Menschheit sind dies eitle Spielchen, die gemessen am Alter der Menschheit, nur den Bruchteil einer Sekunde währen. Es gibt heute nur eine wichtige politische Frage: Wie kann die Menschheit verhindern, daß der Faden ihrer Existenz abgeschnitten wird und die Zukunft von hunderttausend Generationen unwiederbringlich zerstört wird? Staaten und Regierungen kommen und gehen. Das Leben geht seinen Gang. Aber es darf nicht abreißen. Es werden noch viele Fehler in der Politik gemacht werden. Die Zeit wird sie korrigieren, die Menschheit wird aus ihren Fehlern lernen und einen Weg finden, um in Glück und Frieden zu leben. Aber ein Fehler darf nicht gemacht werden: Die Menschheit auszulöschen und den Planeten zu zerstören. Denn dieser Fehler kann nicht repariert werden, diesen Fehler wird die Zeit nicht ausheilen.

    Wenn es der Menschheit gelingt, diese schwierige Zeit der drohenden Selbstzerstörung zu überstehen, wird sie vielleicht noch eine große und lange Zukunft vor sich haben.

    Nachdem also die Welt eine Einheit ist, und nachdem es das offensichtliche Schicksal der Menschheit ist, zu einer Einheit zusammenzuwachsen oder unterzugehen und die Biosphäre mit ins Verderben zu reißen, wie ein Parasit, der seinen Wirt vernichtet, nachdem also diese Wahl klar ist, ist auch die Aufgabe der Politik ganz klar: Sie muß auf die Einheit der Menschheit und den ewigen Frieden hinarbeiten. Weltpoltik im 21. Jahrhundert heißt also, totale Vernetzung der Menschheit und der Biosphäre zu einer höheren Form von Leben.

    Ob die Menschen diese Botschaft gerne hören wollen? Die meisten wohl nicht. Erziehung heißt oft auch, den Menschen etwas zu sagen, was sie nicht so gerne hören. Wie auch immer, eine Erziehung wird stattfinden. Endweder durch Erzieher oder durch Katastrophen. Und so gesehen ist auch der katastrophalste Erzieher noch eine Wohltat.