Kann man eine politische Partei ohne Geld führen ?

 

Eine beträchtlicher Teil der Mitgliedsbeiträge wird bei herkömmlichen Parteien darauf verwendet, die Mitglieder zu Versammlungen einzuladen und sie über das Parteileben zu informieren. Das kann man leicht, schnell und effizient durch das Internet tun – ohne daß es Geld kostet.

 

Der zweite große Ausgabenposten ist der Wahlkampf. Kann man einen Wahlkampf ohne Plakate, Flugblätter und Zeitungsanzeigen führen ? Man kann, zumal die Wirksamkeit dieser Mittel die Kosten und den Aufwand oft nicht rechtfertigen. Eine gute PR-Arbeit ist oft wirksamer und kostenlos – denn will wollen ja die Journalisten nicht durch kleine und große Geschenke bestechen, sondern ihnen nur einen interessanten Text frei Haus liefern. Unser Medium ist das Internet, und es gewinnt immer mehr an Bedeutung. die Medien über uns berichten. Und den Fernsehwerbespot, den die Sender kostenlos ausstrahlen, produzieren wir selbst mit Hilfe einer Videokamera.

 

Der dritte große Geldfresser in einer herkömmlichen Partei ist die Geschäftstelle. Hier wird eine Menge Papier aufbewahrt – die Beitrittserklärungen, das Archiv usw. All das hat heute in einem Labtop-Computer Platz.

 

Der vierte Kostenerzeuger ist die Miete von Versammlungsräumen für Parteitage, Seminare etc. und die Anreise der Teilnehmer. Unsere Mitglieder müssen die leider aus eigenen Mitteln bezahlen und erhalten auch keine Spendenquittungen. Aber: Versammlungsräume sind oft kostenlos, weil der Wirt am Verzehr der Teilnehmer verdient.

 

Was die Reisetätigkeit betrifft, so beschränken wir uns zunächst auf die Metropolregion München. Hier leben etwa zwei Millionen Menschen. Hier muß ein Team entstehen, das harmonisch und gleichberechtigt zusammenarbeitet.