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Sind Sie bereit, dagegen zu rebellieren, daß die politische
Elite im Parteiensystem gefangen ist und vom großen Geld abhängig ? Unsere
politische Elite ist nur noch Erfüllungsgehilfe betrügerischer und
geldgieriger Kapitaljongleure, die ein
ganzes Land auszuplündern – ich nenne ein Beispiel: Privatisierung der Bahn mit
ihren vielen Grundstücken in bester Innenstadt-Lage.
Sind Sie bereit, die Demokratie auf ihre Ursprünge
zurückzuführen und das Volk direkt entscheiden zu lassen – aber nicht über
umständliche Bürgerbegehren und Volksentscheide, sondern durch
direkt-demokratische Abstimmungen im Internet ?
Die Freie Soziale Union ist ein Zusammenschluß von Bürgern, die
sich um ein Direktmandat im nächsten Bundestag bewerben wollen, sowie deren
Unterstützer. Zweck dieses Zusammenschlusses ist es, die Chancen der
Direktkandidaten zu verbessern und gemeinsam die Probleme, die sich in
Zusammenhang mit der Kandidatur ergeben, zu lösen.
FSU berät beim Sammeln der erforderlichen 200
Unterstützungsunterschriften und der korrekten Abwicklung der Formalien, bei
der Organisation öffentlicher Auftritte, den Kontakten zu den Medien, der
Werbung für die Kandidaten, den Auftritten im Internet, bei
Videowahlwerbespots, der Pressearbeit usw.
Die FSU ist keine Partei, sondern eine Arbeitsgemeinschaft
Gleichberechtigter. Die FSU ist hierarchiefrei, direktdemokratisch und geldfrei,
d.h. sie erhebt keine Mitgliedsbeiträge, akzeptiert keine Spenden und weist
eine Wahlkampfkosten-Rückerstattung zurück.
Folglich hat sie auch kein Kassenbuch und stellt keine
Spendenbescheinigungen aus. Sie ist nicht in hierarchisch aufgebaute Verbände
gegliedert (Bundesverband, Landesverbände, Bezirksverbände, Kreisverbände und
Ortsverbände) und hat auch keine entsprechenden Vorstände. Alle Mitglieder sind
frei und gleichberechtigt. Entscheidungen werden in direktdemokratischer Weise
durch Abstimmungen im Internet oder in Mitgliederversammlungen getroffen.
Die Kandidaten der FSU nehmen nur an Bundestagswahlen teil. Die
FSU stellt keine Listenkandidaten, sondern nur Direktkandidaten. Es gibt keine
Landeslisten. Die Kandidaten sind an das gemeinsame Grundsatzprogramm, das vor
jeder Bundestagswahl erarbeitet und per
Mitgliederabstimmung angenommen wird, gebunden. Das ist sinnvoll, denn ein
einzelner Kandidat kann kaum ein vollständiges Programm formulieren, das den
kontinuierlich entwickelten Programmen der Alt-Parteien Paroli bieten kann.
Darüber hinaus können die Direktkandidaten ihrem zusätzlichen, persönlichen
Programm eigene Akzente setzen und auch neue Punkte hinzufügen; diese müssen
aber im Einklang mit dem Grundsatzprogramm stehen.
Die parteifreien Direktkandidaten der Freien Sozialen Union wollen diese bürgerliche Alternative sein – auch eine Alternative zum Parteienstaat.
Die Direktkandidaten der FSU dagegen dürfen sehr wohl Geld- und
Sachspenden für ihre Kandidatur annehmen. Vor allem haben sie die Chance, in
den Genuß der staatlichen Wahlkampfkostenrückerstattung für parteiunabhängige
Direktkandidaten zu kommen. Diese beträgt pro gültige Stimme, die in einem
Bundestagswahlkreis für den Direktkandidaten abgegeben wurde, 2,80 Euro. Ein
Bundestagswahlkreis hat etwa 250 000 Wahlberechtigte und es werden
normalerweise etwa 200 000 gültige Stimmen abgegeben. Wenn der Direktkandidat
davon 10 % erhält, sind das 25 000 Stimmen. Pro Stimme erhält er 2,80 Euro. Das
sind also 2,80 Euro mal 25 000, das sind 70 000 Euro
Wahlkampfkosten-Rückerstattung – Minimum. Erhält der Direktkandidat 20 %
Stimmen, sind es 140 000 Euro.
Wir empfehlen
unseren zukünftigen Direktkandidaten sich möglichst früh vor den Bundestagswahlen
für eine Kandidatur zu entscheiden, diese Entscheidung öffentlich kundzutun und
schon jetzt mit der Kandidatentätigkeit zu beginnen, d.h. als
Bundestagskandidat politisch in Erscheinung zu treten. Der aktuelle Inhaber des
Wahlkreises ist schließlich auch die ganze Zeit schon aktiv. Man wird ihn nicht
schlagen können, wenn man erst ein halbes Jahr vorher die politische Bühne
betritt.