Von den jüdischen Rassegesetzen und von den wahren Zehn Geboten der Fundamentalisten

Von Richard Beiderbeck, www.koinae.de   

 

Wer darf Jude sein ?

 

Auf diese Frage gibt das 5. Buch Mose, das Deuteronomium, im Kapitel 23, Vers 2, folgende Antwort:

 

„Es darf auch kein Bastard in die Gemeinde des Herrn eintreten; selbst in der zehnten Generation dürfen seine Nachkommen nicht in die Gemeinde des Herren eintreten.“

 

Unter „Bastard“ versteht hier das Deuteronomium jemanden, der nur einen jüdischen Elternteil hat. Das impliziert, daß jemand, der überhaupt keinen jüdischen Elternteil hat, quasi ein „Totalbastard“ ist, erst recht keine Chance haben kann, der jüdischen Gemeinde beizutreten.

 

Gemeinhin wird heute gesagt: „Ein Jude ist jemand, der ein Kind einer jüdischen Mutter ist oder sich zu der jüdischen Religion bekennt.“ Das ist die moderne, viel weitherzigere Aussage, die sicher auch vom Wunsch getragen wird, der jüdischen Gemeinde neue Mitglieder zuzuführen. Aber selbst wenn man das „oder“ in diesem Satz durch ein „und“ ersetzt (Kind einer jüdischen Mutter und Bekenner zur jüdischen Religion), ist diese Auslegung noch liberal im Vergleich zu dem, was uns im Deuteronomium geboten wird.

 

Die Rassengesetze im fünften Buch Mose sind die ältesten bekannten Rassegesetze der Welt und sie sind mindesten 2500 Jahre vor den Nürnberger Rassegesetzen der Nazi’s entstanden. Der jüdische Gottesstaat war der erste bekannte totalitäre Staat. Religiöser Totalitarismus ist das Phänomen, daß die Politik und Religion auf Engste miteinander verknüpft sind. Der totalitäre Gottesstaat durchdringt alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens, er überwacht und regelt alles und mischt sich in die intimsten persönlichen Dinge ein, vor allem in alles, was mit Sexualität und Fortpflanzung zu tun hat.

 

Ist es wirklich weit hergeholt, zu sagen, daß Hitler ein gläubiger Katholik war und daß das jüdisch-christliche Denken seinen Geist geprägt hat ? Immerhin sah sich Hitler als Messias, der sein Volk rettet. Warten die Juden nicht seit über zweitausend Jahren auf den Messias ? Und sind die Rassengesetze Hitlers nicht ein Plagiat der jüdischen Rassengesetze?  Die strenggläubigen Juden sahen und sehen sich als das auserwählte Volk. Hitler sah in den Arieren die auserwählte Rasse und er glaubte, er sei durch den Plan Gottes (die „Vorseheung“ ) dazu auserwählt, dem Deutschen Volk aus der Erniedrigung zu helfen. Das deutsche Volk sollte das Werkzeug sein, um die Weltherrschaft der Arier zu verwirklichen.

 

Hitler lehnte die jüdischen Gene ab, aber eine Mutation der jüdischen Meme (Ideen etc.) hatte von ihm Besitz ergriffen. Hitlers Antisemitismus war eine späte Frucht des  jüdischen Rassenwahns.

 

Hitler hat viele Vorstellungen übernommen, die zuerst von den Juden entwickelt wurden, und die später Zugang in andere Religionen und Ideologien gefunden haben, z. B. in den Islam, der im Grunde nur ein Plagiat der jüdischen Religion ist. Auch in der Sozialismus enthält viel Jüdisch-Christliches. „Die Partei, die Partei hat immer recht !“ (Lieder der Partei, DDR, 1950) ist nur ein Echo auf das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes: „Der Papst, der Papst hat immer recht !“ könnte man über den Parteitag, pardon, das Ersten Vatikanischen Konzil von 1870 schreiben.

 

Hier eine Strophe aus dem Lied der Partei:

 

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
Und, Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht.
So, aus Leninschem Geist,
Wächst, von Stalin geschweißt,
Die Partei - die Partei - die Partei.

 

Mit einigen Änderungen könnte man daraus das „Lied der Kirche“ oder das „Lied des Islam“ machen:

 

Die Kirche, der Kirche hat immer Recht!         Der Koran, der Koran hat immer recht !
Und, ihr Christen, es bleibe dabei;                    Und, ihr Moslems, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,                       Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer recht.                                         Der hat immer recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.                           Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,                                   Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.                                    Ist dumm oder schlecht.
Wer den Glauben verteidigt,                             Wer den Glauben verteidigt,
Hat immer recht.                                               Hat immer recht.
So, aus der Christen Christ,                              So, aus der Moslems Geist
Wächst, von den Kirchenvätern geschweißt,    Wächst, vom Propheten geschweißt,
Die Kirche - die Kirche - die Kirche.                 Der Islam – der Islam – der Islam.

 

 

Im Sozialismus sind die Proletarier das auserwählte Volk, das über die Welt herrschen soll. Der Beamtensohn Hitler strich dann das „Prolet“ und übrig blieb der „Arier“.

 

Nun mag mancher aufrechte Christ, der seine Religion für die Religion der Nächstenliebe und überhaupt für eine Religion der Liebe und der Vergebung hält, es entrüstet von sich weisen, daß Hitler mit dem Christentum in Verbindung gebracht wird.

 

Aber schon das christliche Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst !“ wirft die Frage auf: Wer ist der Nächste ? In der urchristlichen Gemeinde war das sicherlich das andere Gemeindemitglied. Immerhin redete man sich mit „Bruder“ und  „Schwester“ an. Also bezieht sich die christliche Nächstenliebe vor allem auf die Mitglieder der eigenen Gemeinde. Die Interpretation, daß sich die christliche Nächstenliebe auf alle Menschen beziehe, ist eine Fehlinterpretation christlicher Gutmenschen, die aber durch die historische Realität grausam widerlegt wurde.

 Die christliche Wohltätigkeit war in frühchristlicher Zeit primär auf die armen Mitglieder der eigenen Gemeinde bezogen. Das hatte den nützlichen Effekt, daß die Wohltätigkeit half, neue Gemeindemitglieder zu gewinnen, denn wer der Gemeinde beitrat, konnte hoffen, durch diese unterstützt zu werden.

 

Diese Zusammenhänge findet man immer wieder, auch heute noch, z. B. bei radikalen Moslemorganisationen. Wenn ein Selbstmordattentäter „sich opfert“, wird seine Familie von der radikalen Organisation reichlich versorgt. Der Eintritt und die Unterwerfung unter die Wünsche und Gesetze der totalitären Gemeinde wurde stets durch allerlei materielle Vorteile und Privilegien honoriert. So mussten die Moslems in der Expansionsphase des Islam keine Steuern zahlen, sondern nur die Ungläubigen. Und auch ein Eintritt in die NSDAP oder die kommunistische Partei versprach allerlei Vorteile, Privilegien und Aufstiegsmöglichkeiten.

 

Geliebt und gefördert werden in totalitären Organisationen hauptsächlich die Mitglieder der eigenen Schafherde. Das darf man nicht vergessen, wenn es aus einem christlichen Mund tönt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Eigentlich heißt es: „Liebe deine Gemeinde wie dich selbst“.

 

Zu totalitären Organisationen würden auch heute noch die Kirchen gehören, wenn es keine Aufklärung und keine französische Revolution gegeben hätte. Dabei ist anzumerken, daß besonders die katholische Kirche hartnäckig versuchte, ihre totalitären Strukturen zu wahren – mit einigem Erfolg.

 

Gegen alle die, die nicht der eigenen Religion angehörten, haben Judentum, Christentum und Islam sich immer wieder von der grausamsten, intolerantesten und kriegerischsten Seite gezeigt. Darüber brauchen wir gar nicht diskutieren. Das alte Testament schildert, wie grausam gegen die Kanaaniter und ihre Religion vorgegangen wurden. Die Kreuzzüge und die Heiliger Krieg der Moslems zeigen, wie es diese Religionen mit der Nächstenliebe halten. Das waren keine einmalige Ausrutscher, sondern sie sie zeigen das wahre Wesen der Religionen, ganz besonders aber der monopol-theistischen. Ein anderes Gesetz dieser Religionen, zwar weniger offen propagiert, aber umso tiefer eingewurzelt lautet: „Hasse deine Feinde und vernichte sie“.

 

Die kurzgefassten jüdischen, christlichen und islamischen Religionsgebote könnten folgendermaßen lauten (so wie man sie aus dem Verhalten der fanatischen Gläubigen ablesen kann):

 

1.     Liebe alle, die den gleichen Glauben wie du haben und hasse und bekämpfe alle die, die diesen Glauben nicht teilen.

2.     Sei fruchtbar und vermehre dich, und erziehe deine Kinder im Glauben an unsere Religion, damit wir so zahlreich werden, wie der Sand am Meer und daß wir mit unserer schieren Masse unsere Feinde erdrücken können.

3.     Es ist dir verboten, jede andere Art von Sexualität auszuüben als diejenige, die dazu führt, daß du dich vermehrst. Du darfst weder schwul sein, noch zu Huren gehen noch sonst irgendwie deine Zeugungskraft verplempern. Bekomme möglichst viele Kinder und ziehe sie im Geist der Religion auf.

4.     Unterwerfe dich Gott, das heißt denen, die im Namen Gottes sprechen. Halte alle Regeln ein, mögen sie noch so überholt, unnütz und schädlich sein. Auch eine sinnlose und unnütze Regel hat einen Sinn, denn sie prüft den Gehorsam des Gläubigen.

5.     Wenn du reich bist, unterstütze deine Gemeinde nach Kräften. Am besten vermache ihr all dein Hab und Gut – möglichst schon zu Lebzeiten, spätestens aber nach deinem Tode

6.     Werde ein Glaubenskrieger, der den Ungläubigen die Botschaft mit den Mitteln des Wortes, der Propaganda oder notfalls mit Gewalt bringt – nach dem Motto: „Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein !“

7.     Wisse, daß deine Religion im alleinigen Besitz der Wahrheit ist, und daß alles, was die Ungläubigen sagen, nur Lüge und Trug sein kann.

8.     Habe nur mit einem Partner Kinder, der der gleichen Religion angehört. Wenn du jemanden anderen heiratest und es gar noch zulässt, daß euere Kinder in einer anderen Religion oder im Unglauben erzogen werden, dann machst du dich einer Todsünde schuldig und bist verdammt in alle Ewigkeit.

9.     Wenn du eine Tochter hast, wache sorgsam über ihre Jungfräulichkeit. Sie darf auf keinen Fall außereheliche Kinder bekommen. Diese Kinder könnten von einem Ungläubigen und Rassefremden stammen. Strebe stets danach, die Sexualität der Frauen unter vollkommener Kontrolle zu behalten.

10.                       Als Ausdruck der Tatsache, daß du dich vollständig der Religion in allen Lebensbereichen unterwirfst, mache mindestes einmal im Leben eine Pilgerreise (nach Jerusalem, Rom oder Mekka). Bete mindestens einmal am Tag. Bringe in dem Gebet zu Ausdruck, daß du dich Gott vollständig unterwirfst und sein gehorsamer Diener bist. Spende reichlich an deine Gemeinde. Unterwirf dich allen Vorschriften darüber, was du essen darfst, unterwirf dich allen Reinigungsprozeduren, die dir die Religion vorschreibt und bleibe rein, indem du mit den Feinden deiner Religion keinerlei Verkehr hast, schon gar keinen sexuellen!  Wenn du ein Mann bist, lass dich körperlich oder geistig bescheiden. Leider muß dies ein symbolische Kastration bleiben, eine wirkliche wäre noch besser, er dann würden die Gläubigen aussterben. Zumindest schränkt die Beschneidung die Freude am Sex ein. Wenn du eine Frau bist, verhülle deine Sexualität und vermumme dich. Du sollst gläubige Kinder produzieren, und zwar möglichst zahlreich. Unterstehe dich nicht, die Empfängnis zu verhüten ! Der Sex dient nur der Fortpflanzung und ist keine Genußdroge. Drogen sind sowieso grundsätzlich verboten. Man darf sie nur produzieren und handeln, um die Ungläubigen damit zu Grunde zu richten. Wisse, daß dein Glaube siegen wird, weil die Feinde deines Glaubens dumm und dekadent sind. Sie ergeben sich der Wollust und dem leiblichen Genüssen. Sie verzichten darauf, sich zu vermehren, weil ihnen Karriere und Lebensgenuß wichtiger sind als das Kinderkriegen. Deshalb sind unseren braven und gebärfreudigen Frauen das entscheidende Mittel, um den Sieg über die törichten Ungläubigen zu erringen.