Koinae-Manifest, Deutschlandplan und französisch-deutsche Weltorganisation

Ins Netz gestellt während der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spiele am 8.8.2008 um 20:08 Uhr

Von Richard Beiderbeck, www.koinae.de    Email: webmaster@koinae.de

 

Was ist die Koinae ?

 

Die Koinae ist die uns allen gemeinsame Welt, unser Planet Erde mit all seinen Ländern, Meeren, Flüssen und Quellen und mit all seinen Rohstoff-Lagerstätten, sowie die Luft die wir atmen und der Regen, der fällt.

 

Die Koinae umfasst darüber hinaus alle Lebewesen dieses Planeten, vom Einzeller bis zum Menschen. Die Koinae ist auch all das, was der Mensch an Werken der Technik und der Kunst hervorgebracht hat.

 

Die Koinae im weitesten Sinn ist das gesamte Universum, das zu besiedeln der Mensch und die von ihm erschaffenen Maschinen sich anschicken.

 

Die Koinae ist darüber hinaus der Kosmos der Ideen, der geistigen Bilder, der Literatur, der Musik, der Verhaltensnormen, und alles, was der menschliche Geist erschaffen hat.

 

Technik und Wissenschaft haben uns in die Lage versetzt, die Koinae in einem nie gekannten Ausmaß zu schädigen und zu zerstören. Die Macht dazu kommt von der Menschheit als Kollektiv; wenn das Kollektiv dem Einzelnen keine Macht gibt, ist er ein nichts. Was wäre Napoleon und Cäsar ohne ihre Armeen gewesen. Was wäre Hitler ohne seinen NS-Staat gewesen ? Eine Witzfigur. 

 

Die Sicherheit der Koinae

 

Der erste Schritt für die Sicherheit der Koinae muß also die Kontrolle und die Entmachtung der mächtigen Individuen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Religion sein. Die Mächtigen der Welt werden jeden Versuch ihrer Entmachtung als Hochverrat abstempeln, aber ihre Entmachtung ist legitim, weil es durch die höheren Interessen der Koinae gerechtfertigt ist. Diese Legitimation durch die Interessen der Koinae endet aber dort, wo die Sachwalter der Koinae zu irgendeiner Form von Gewalt, Erpressung oder Drohung greifen. Man darf nicht im Namen irgendwelcher höherer Interessen Kriege führen oder Morde begehen. Die Entmachtung der Mächtigen kann nur auf demokratischem Wege und im Rahmen des Völkerrechtes erfolgen.

 

Der Kampf für das unversehrte Fortbestehen und die glückliche Zukunft der Koinae kann nur mit friedlichen und legalen Mitteln geschehen.

 

 

Vor diesem Hintergrund erscheinen mir nachfolgende Einschätzungen, die in sich den Keim eines einst zu vollsteckenden Beschlusses tragen, dem Interesse der Koinae dienlich und im Namen der Vernunft und der Gerechtigkeit gültig:

 

1. Die Ölquellen gehören der gesamten Menschheit

Die Ölquellen und sämtliche Lagerstätten und Ressourcen der Welt gehören der Koinae.

 

2. Alle natürlichen Ressourcen gehören der gesamten Menschheit

 

Alles von Menschen nicht bewohnte und bebaute Land, alle Urwälder, Savannen und Wüsten, alle Meere, Seen, Flüsse, Bäche und Quellen sind gemeinsamer Besitz der Menschheit, ebenso die Luft, die wir atmen, die Wolken am Himmel und der Regen, der aus ihnen fällt, gehören der gesamten Menschheit. Sie sind weder das Eigentum einer einzelnen Person, noch einer Familie, noch einer Firma, noch eines Nationalstaates. Sie sind Eigentum der Koinae.

 

3. Kein Nationalstaat ist legitim

 

Der legitime Vertreter der Koinae kann niemals ein Nationalstaat oder eine Organisation von Nationalstaaten sein, sondern nur ein Kollektiv, das alle Menschen umfasst. In diesem Kollektiv darf es keine übermächtigen Individuen geben, sondern nur die Herrschaft des Kollektivs. Ob dieses Kollektiv staatliche Strukturen im herkömmlichen Sinne haben wird, also eine Art Weltstaat ist, das wird die Zukunft zeigen. Vielleicht entsteht aber auch etwas ganz anderes. Was immer da aber entsteht, es muß die Interessen zukünftiger Generationen sowie aller anderen Lebewesen berücksichtigen und dem Erhalt der kulturellen und immateriellen Werte verpflichtet sein. Daß dieser Kollektive Staat die Menschenrechte schützt und das Überleben und das Wohl der Menschheit als oberste Priorität hat, ist sein raison d’etre.

 

Jeder Nationalstaat hat den grundsätzlichen Mangel, daß er die Sicherheit seiner Bürger vor den Angriffen anderer, feindlicher Nationalstaaten nur um den Preis eines Krieges verteidigen kann. Mit diesem Krieg, auch wenn es nur ein Verteidigungskrieg ist, gehen unvermeidlich Tod und Zerstörung einher, welche nicht nur den Angreifer, sondern auch die Bürger des Verteidigers treffen. Selbst wenn es nicht zum Krieg kommt, wird das Vermögen der Bürger eines Nationalstaates für die Rüstung verschwendet.

 

Legitim kann also nur ein Kollektiv sein, der alle Menschen umfasst, und dieses Kollektiv darf keine Massenvernichtungswaffen besitzen und muß verhindern, dass irgend jemand sie besitzt.

 

Neben diesem grundsätzlichen Geburtsfehler jedes Nationalstaates, nämlich dass er den Schutz seiner Bürger vor Krieg und Massenvernichtungswaffen nicht wirklich garantieren kann, sind zahlreiche nationale Regierungen korrupt und unfähig, alle ihre Bürger mit dem, was für ihr Überleben und ihr menschenwürdiges Dasein notwendig ist, zu versorgen. Sie müssten eigentlich sofort ihres Amtes enthoben und vor ein Tribunal gestellt werden.

 

4. Kein Gottesstaat ist legitim

 

Staatsregierungen, welche sich darauf berufen, daß sie von Gott eingesetzt wurden bzw. den Willen Gottes vollziehen und nicht ihrem Volk gegenüber verantwortlich sind, sind nicht legitim. Der Wille Gottes ist unerforschlich, und jeder Mensch, der behauptet, den Willen Gottes zu kennen, ist entweder ein Lügner und Betrüger oder er ist Opfer einer Geisteskrankheit, zumindest aber einer Neurose.

 

5. Palästina gehört nicht den Juden

 

Folgt man den Ausführungen der fünf Bücher Mose, welche der zentrale Text der jüdischen Religion und des jüdischen Gottesstaates sind, dann hat Moses behauptet, das Land der Kanaaniter sein den Juden von Gott übereignet worden und die Juden hätten das Recht, dieses Land durch einen Angriffskrieg zu erobern, einen Teil seiner Bewohner hinzuschlachten und ihre Religion zu vernichten, indem sie die Priester ermordeten und ihre Heiligtümer zerstörten.

 

Die jüdische Religion macht also Rassismus und Kriegsverbrechen zur religiös geheiligten Verhaltensnorm ihrer Anhänger.

 

Auf dieser Grundlage haben die Zionisten Palästina mit Billigung und Hilfe der Alliierten des Zweiten Weltkrieges, vor allem der Engländer und Amerikaner, Palästina besetzt und durch Kriege verteidigt.

 

6. Keine Glaubensgemeinschaft und keine Rasse oder Volk ist von Gott auserwählt

 

Die ungeheure Anmaßung der jüdischen Religion (was nicht identisch ist mit dem Volk der Juden - was sorgfältig auseinandergehalten werden muß) besteht in der Behauptung, daß die Juden das von Gott erwählte Volk sind, welches dazu berufen ist, einst die Welt im Namen Ihres Gottes zu beherrschen.

 

Die Tat des Paulus, welcher der eigentliche Begründer des Christentums war, (denn Jesus war bis zu seinem Lebensende gläubiger Jude), bestand darin, diesen Auserwählheits- und Herrschaftsanspruch auf alle Christen zu übertragen.

 

Etwa 560 Jahre später formulierte Mohammed seine tief im mosaischen Geist verwurzelte Religion. Er sah in den Moslems das auserwählte Volk Gottes, welches die Lizenz zum Töten der Ungläubigen hatte. Mohammed selbst führte Krieg gegen die Ungläubigen, tötete vielleicht sogar persönlich Menschen.

 

In allen drei Religionen (Judentum, Christentum und Islam) betonen die Gemäßigten und Etablierten, daß ihre Religion vom Geist des Friedens und der Toleranz durchdrungen sei. Aber dies ist nur eine Schutzbehauptung zur Wahrung des Besitzstandes der Religionsprofiteure - das sind alle diejenigen, die von der Religion leben und ihr Reichtum und Ansehen verdanken, also in erster Linie ihre Priester und Prediger.

Aber die religiösen Fanatiker sind weit näher am Geist und Charakter dieser drei an den jüdischen Gott glaubenden Religionen. Sie sind deshalb so intolerant und blutgierig, weil dies das wahre Gesicht ihres Gottes ist. Geoge W. Bush und Osama Bin Laden sind beide gleich tief in der mosaischen Religion verwurzelt und ihre Verbrechen und Kriege stammen aus dem gleichen religiösen Geist.

 

Der Geist des alten Testaments steht dem Frieden und der Einheit der Menschheit entgegen und er muß mit den gewaltfreien Mitteln der geistigen Auseinandersetzung gewonnen werden, damit die Koinae überleben kann. Der Gott des Moses ist ein böser Dämon, der aber in Wirklichkeit überhaupt nicht existiert, sondern nur eine Erfindung ist.

 

7. Die Sühneaufgabe des deutschen Volkes (Der Deutschlandplan)

 

Das Volk der Deutschen hat sechs Millionen Juden und Zigeuner ermordet, hinzu kommen politische Gegner, Homosexuelle und Zeugen Jehovas und wahrscheinlich noch andere. Dies kann weder wegdiskutiert noch entschuldigt werden, schon garnicht dadurch, daß man auf die Verbrechen anderer Völker hinweist.

 

Aber es kann erklärt werden. Es ist kein unerklärliches Unglück, das einfach so über die Opfer hereingebrochen ist. Und eine dieser Erklärungen ist der mosaische Geist, die Intoleranz und der Glaube an die Auserwähltheit der eigenen Rasse. Der religiöse und nationale Fanatismus sind schon im Alten Testament angelegt, und was aus Hitler sprach und was ihn antrieb, war auch ein Stück mosaischer Glaube, vielfach gebrochen und verfälscht, aber dennoch genährt aus der Intoleranz des Alten Testaments. Die ersten Gesetze zur Reinheit der Rasse und des Glaubens stammen nicht von den Nazis, sondern sind Teil des jüdischen Reinheitsgesetzes.

 

Hitlers Motive und Ideen wurzeln also im alten Testament. Aber es gab schon viele Fanatiker vor ihm und es werden noch viele nach ihm kommen. Damit es aber zur Tragödie des Holokaustes kommen konnte, mußten noch viele andere Faktoren kommen.

 

Einer davon ist die maschinelle Tötung von Menschen. Sie wurde im Ersten Weltkrieg zur Perfektion entwickelt. Im Ersten Weltkrieg vergasten sich die Kriegsgegner. Im Zweiten Weltkrieg tat es Hitler mit den Juden. Das Verladen von Menschenmassen auf Bahnwagons, um sie an die Front oder in das Vernichtungslager zu transportieren, war im Ersten Weltkrieg in Verdun und anderswo erprobt worden. Ursprünglich hat man wohl so das Vieh in die Schlachthöfe Chicagos transportiert.

 

So kam es, daß zu dem fanatischen Tötungswillen Hitlers auch die technischen Voraussetzungen da waren, Millionen von Menschen zu vernichten. Das Vernichten von Menschenmassen ist nichts Neues, sondern neu am Holokaust war nur die Zahl der Opfer.

 

Natürlich verkenne ich nicht, daß in Verdun beide Seiten bewaffnet waren und sich gegeneinander wehren konnten, während Hitlers Mord an den Juden eine feige und hinterhältige Tat von ungeheurerer Verwerflichkeit und Monstrosität war. Aber auch die Soldanten von Verdun gingen keineswegs freiwillig in diese Hölle. Wäre der Erste Weltkrieg verhindert worden, hätte Holokaust niemals stattgefunden.

 

Nun hat aber der Holokaust stattgefunden, und die Schuld des Deutschen Volkes ist unbestreitbar und kann weder geleugnet noch kleingeredet werden. Wer sich dazu bekennt, Deutscher zu sein, muß sich auch zur Schuld am Holokaust bekennen.

 

Die meisten Deutschen erkennen an, daß der Holokaust stattgefunden hat. Aber das ist ja nur die Schuldanerkenntnis. Wo bleibt aber die Sühne, die Strafe, die Wiedergutmachung ?

 

Davon ist in den feierlichen Reden der Politiker nicht die Rede, höchstens von der "Freundschft und der Verpflichtung gegenüber Israel“. Im Klartext heißt das wohl, daß wir dem Staat Israel Geld, Wirtschaftshilfe und kostenlose Waffen liefern, damit sie sich mit diesen Waffen ihrer arabischen Nachbarn erwehren können. Aber ist das wirklich eine Sühne und Wiedergutmachnung ?

 

Aber laßt uns mal wirklich ernsthaft über Sühne und Wiedergutmachung reden. Da muß man erst einmal zählen und rechnen, damit es konkret wird und nicht nur bei Sonntagsreden und heimlichen Waffenlieferungen bleibt.

 

Die Deutschen haben 6 Millionen Menschen in den Vernichtungslagern getötet. Außerdem haben sie einen Krieg gegen ihre europäischen Nachbarn und die USA geführt. Dieser Krieg hat 50 Millionen Opfer gekostet, davon allein zwanzig Millionen Tote auf Seiten der Russen.

 

Wieviel ist ein Menschenleben wert ? Wir wollen uns nicht in moralische und philosophische Diskissionen verlieren, sondern ganz konkret fragen: Was wäre eine angemessene Entschädigungssumme für einen Menschen, den die Deutschen getötet haben ? Bei dem Unglück von Kaprun zahlte die Betreiber-Firma der Seilbahn 130 Tausend Euro für ein Menschenleben. Wenn wir diese Zahl zugrunde legen, müßte die Bundesrepublik Deutschland für die genannten 50 Millionen Menschenleben, die von deutscher Hand starben, an die Hinterbliebenen und Erben bzw. deren Staaten 130 000 x 50 000 000 = 1,3 * 10 hoch 5  x 5 mal 10 hoch 7 = 6,5 x 10 hoch 12 = 6 500 Milliarden Euro zahlen.

 

Hinzu kämen noch die Entschädigungen für zerstörte Sachwerte, für Schmerzengeld und Invalidenrenten und für enteigneten Besitz. Die in Geldgrößen zu beziffernde Schuld der Deutschen würde sich dann auf schätzungsweise 20 000 Milliarden Euro belaufen. Der Staatshaushalt der BRD ist 400 Milliarden. Also müßten die Deutschen 50 Jahre lang ihren gesamten Staatshaushalt an Entschädigungsleistungen zahlen. Das ist natürlich völlig illusorisch, und deshalb haben sich die Wiedergutmachungen der Deutschen bisher auch nur auf symbolische Beträge und Schuldbekenntnisse beschränkt.

 

Ist damit das Thema "Wiedergutmachung" und "Sühne" für die Deutschen ein für alle Mal erledigt ? (zumal ja die hohen Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg halfen, Hitler Anhänger in die Arme zu treiben).

 

Ich glaube nicht. Aber die Wiedergutmachung kann nicht darin bestehen, daß die deutschen Erben der Täter astronomische Summen an die Erben der Opfer zahlen. Es gibt auch keinen Rechtsanspruch der Opfer, weder der Staaten, die Opfer des deutschen Überfalls wurden, noch der Erben der Personen, die von Deutschen getötet wurden. Das Dritte Reich existiert nicht mehr, die BRD ist nicht sein Rechtsnachfolger. Und ich und du als deutsche Staatsbürger haften nicht dafür, was in Auschwitz geschah. Nur in der Bibel haften die Söhne für die Verbrechen der Väter. In den Strafgesetzbüchern der Welt nicht.

 

Aber es bleibt diese Schuld, die nicht gesühnt ist. Wie könnte sie gesühnt werden ?

 

Ein kühner, vielleicht größenwahnsinniger Gedanke wäre, daß die Deutschen für jedes Menschenleben, das sie auf dem Gewissen haben, ein Menschenleben retten und daß sie für jeden Euro, den sie Schaden angerichtet haben, einen Euro vor der sinnlosen Verschwendung retten und ihn der gesamten Menschheit zu gute kommen lassen. Denn ich glaube nicht, daß es eine gute Idee wäre, daß Deutschland alles Geld und alle Arbeit, die es für die Abtragung seiner gigantischen Schuld leistet, an den Staat Israel oder die russische Regierung leitet. Die Israelis würden das Geld nur benutzen, um weiter ihren Krieg gegen die Palästinenser und die Moslems vorzubereiten bzw. zu führen und der Russische Staat ist bis auf die Knochen korrupt.

 

Der Adressat für die deutsche Wiedergutmachung kann also nur die Weltgemeinschaft, also die gesamte Menschheit sein. Ich glaube, daß viele Deutsche hier ebenso fühlen wie ich. Deutschland zahlt und fördert die UNO mehr als die meisten anderen Nationen, und in kaum einem anderen Land wird so viel für Welthungerhilfe, Katastrophenhilfe und für viele, viele andere humanitäre Zwecke gespendet. Ursache dafür sind nicht nur der Reichtum der Deutschen, sondern auch der Wunsch nach Wiedergutmachung, man könnte auch sagen, das schlechte Gewissen. Aber hauptsächlich ist es doch ehrliche Hilfsbereitschaft.

 

Die Wiedergutmachungszahlungen, die wir Deutschen zu leisten hätten, bewegen sich in utopischen Höhen, aber ein Menschenleben kann schon durch wenige Euro gerettet werde (z. B. durch eine Impfung oder ein Medikament, durch eine Operation oder durch Lebensmittelhilfe). Und vielleicht haben die Deutschen Spenden und die Deutschen Hilfsprojekte schon einer Million Menschen das Leben gerettet. Das sollten wir nicht in die Welt hinausposaunen, aber wir sollten diesen Gedanken in unserem Herzen bewahren. Wir sind dabei, Wiedergutmachung zu leisten.

 

Aber es gibt noch viel mehr Menschenleben zu retten, Kriege, Seuchen und Hungersnöte zu verhindern, und mit der gleichen Gründlichkeit, mit welcher wir den Holokaust durchführten, sollten wir an der Reinwaschung des Deutschen namens arbeiten und 50 Millionen Menschenleben vor dem Hungertod und vor Krankheiten und Kriegen retten.

 

Der Aufbau der organisatorischen Strukturen der Vereinten Menschheit

 

Es stellt sich die Frage, ob die UNO der Menschheit nützt oder schadet, und ob es vielleicht nicht besser wäre, sie durch eine andere Organisation zu ersetzen. Die UNO ist eine von Nationalstaaten getragene Organisation, von denen jede eifersüchtig über ihre Souveränität wacht. Dominiert wird die UNO von den fünf Vetomächten USA, Großbritannien, Russland, China und Frankreich, die jede Entscheidung der UNO mit ihrem Veto blockieren können.

 

Allein schon die Zusammensetzung dieser Vetomächte, die z. B. Staaten wie Indien und Brasilien nicht berücksichtig, ist ein unmöglicher Zustand. Daß Joschka Fischer sich dafür stark machte, dass Deutschland auch noch als Vetomacht hinzu kommt, kann man als Deutscher verstehen, aber als Weltbürger nicht gutheißen. Im Vetogremium wären dann fünf christlich-abendländische Nationen vertreten gewesen, und kein einziger islamischer Staat. Kann man da erwarten, dass die islamischen Länder die UNO ernst nehmen ?

 

Die UNO ist immer dann machtlos, wenn sie gegen die Interessen der USA verstößt, und die USA wird niemals eine Macht über sich tolerieren. Die UNO ist für die USA nur dann interessant, wenn sie sie als Werkzeug und Hilfsmittel benutzen kann.

 

Das UNO-Hauptquartier befindet sich in New York, und die UNO befindet sich dort in einer babylonischen Gefangenschaft.

 

Aus all dem kann man schließen, dass die UNO trotz der wertvollen Arbeit ihrer Unterorganisationen niemals die Macht haben wird, der Menschheit Frieden und Eintracht zu bringen.

 

Ich wende mich deshalb an meine deutschen Landsleute und an die Bürger der Grande Nation Frankreich, und fordere sie auf, gemeinsam und als gleichberechtigte Partner eine Menschheitsorganisation aufzubauen (mit Sitz in Paris und München), welche die Aufgabe hat, überall auf der Welt dort einzugreifen, wo dies die Not der Menschen es erforderlich macht. Diese Eingriffe können auch polizeilicher und geheimdienstlicher Art sein, wenn die Katastrophen und Nöte der Bevölkerung durch verbrecherische Regierungen oder Organisationen verursacht sind. Die französisch-deutsche Menschheitsorganisation soll durchaus auch ein Weltpolizist sein. Die Bezeichnung „Weltpolizist“ hat man in der Vergangenheit oft für die USA gebraucht, aber er trifft überhaupt nicht zu, weil die USA nicht mit polizeilichen, sondern mit massivsten militärischen Mitteln eingegriffen haben.

 

Die deutsche Menschheitsorganisation soll mit sanften Mitteln arbeiten, aber gezielt. Der Gebrauch von Waffen, die über eine einfache Pistole hinausgehen, muß verboten sein.

 

Die Menschheitsorganisation wird ihre Aufgaben nur dann effizient erfüllen können, wenn sie über jeden einzelnen Menschen der Welt möglichst genau Bescheid weiß und wenn sie dieses Wissen mit der ganzen Welt teilt. So können Verbrecher und Verschwender erkannt und Unschuldige vor Verbrechen geschützt werden.