Koinae-Manifest, Deutschlandplan und
französisch-deutsche Weltorganisation
Ins Netz gestellt während der Eröffnungsfeier zu den
Olympischen Spiele am 8.8.2008 um 20:08 Uhr
Von
Was ist die Koinae ?
Die
Koinae ist die uns allen gemeinsame Welt, unser Planet Erde mit all seinen
Ländern, Meeren, Flüssen und Quellen und mit all seinen Rohstoff-Lagerstätten,
sowie die Luft die wir atmen und der Regen, der fällt.
Die
Koinae umfasst darüber hinaus alle Lebewesen dieses Planeten, vom Einzeller bis
zum Menschen. Die Koinae ist auch all das, was der Mensch an Werken der Technik
und der Kunst hervorgebracht hat.
Die
Koinae im weitesten Sinn ist das gesamte Universum, das zu besiedeln der Mensch
und die von ihm erschaffenen Maschinen sich anschicken.
Die
Koinae ist darüber hinaus der Kosmos der Ideen, der geistigen Bilder, der
Literatur, der Musik, der Verhaltensnormen, und alles, was der menschliche
Geist erschaffen hat.
Technik
und Wissenschaft haben uns in die Lage versetzt, die Koinae in einem nie
gekannten Ausmaß zu schädigen und zu zerstören. Die Macht dazu kommt von der
Menschheit als Kollektiv; wenn das Kollektiv dem Einzelnen keine Macht gibt,
ist er ein nichts. Was wäre Napoleon und Cäsar ohne ihre Armeen gewesen. Was
wäre Hitler ohne seinen NS-Staat gewesen ? Eine Witzfigur.
Die Sicherheit der Koinae
Der
erste Schritt für die Sicherheit der Koinae muß also die Kontrolle und die
Entmachtung der mächtigen Individuen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und
Religion sein. Die Mächtigen der Welt werden jeden Versuch ihrer Entmachtung
als Hochverrat abstempeln, aber ihre Entmachtung ist legitim, weil es durch die
höheren Interessen der Koinae gerechtfertigt ist. Diese Legitimation durch die
Interessen der Koinae endet aber dort, wo die Sachwalter der Koinae zu
irgendeiner Form von Gewalt, Erpressung oder Drohung greifen. Man darf nicht im
Namen irgendwelcher höherer Interessen Kriege führen oder Morde begehen. Die
Entmachtung der Mächtigen kann nur auf demokratischem Wege und im Rahmen des
Völkerrechtes erfolgen.
Der
Kampf für das unversehrte Fortbestehen und die glückliche Zukunft der Koinae
kann nur mit friedlichen und legalen Mitteln geschehen.
Vor
diesem Hintergrund erscheinen mir nachfolgende Einschätzungen, die in sich den
Keim eines einst zu vollsteckenden Beschlusses tragen, dem Interesse der Koinae
dienlich und im Namen der Vernunft und der Gerechtigkeit gültig:
1. Die Ölquellen gehören der gesamten Menschheit
Die
Ölquellen und sämtliche Lagerstätten und Ressourcen der Welt gehören der
Koinae.
2. Alle natürlichen Ressourcen gehören der gesamten Menschheit
Alles
von Menschen nicht bewohnte und bebaute Land, alle Urwälder, Savannen und
Wüsten, alle Meere, Seen, Flüsse, Bäche und Quellen sind gemeinsamer Besitz der
Menschheit, ebenso die Luft, die wir atmen, die Wolken am Himmel und der Regen,
der aus ihnen fällt, gehören der gesamten Menschheit. Sie sind weder das
Eigentum einer einzelnen Person, noch einer Familie, noch einer Firma, noch
eines Nationalstaates. Sie sind Eigentum der Koinae.
3. Kein Nationalstaat ist legitim
Der
legitime Vertreter der Koinae kann niemals ein Nationalstaat oder eine
Organisation von Nationalstaaten sein, sondern nur ein Kollektiv, das alle
Menschen umfasst. In diesem Kollektiv darf es keine übermächtigen Individuen
geben, sondern nur die Herrschaft des Kollektivs. Ob dieses Kollektiv
staatliche Strukturen im herkömmlichen Sinne haben wird, also eine Art
Weltstaat ist, das wird die Zukunft zeigen. Vielleicht entsteht aber auch etwas
ganz anderes. Was immer da aber entsteht, es muß die Interessen zukünftiger Generationen
sowie aller anderen Lebewesen berücksichtigen und dem Erhalt der kulturellen
und immateriellen Werte verpflichtet sein. Daß dieser Kollektive Staat die
Menschenrechte schützt und das Überleben und das Wohl der Menschheit als
oberste Priorität hat, ist sein raison d’etre.
Jeder
Nationalstaat hat den grundsätzlichen Mangel, daß er die Sicherheit seiner
Bürger vor den Angriffen anderer, feindlicher Nationalstaaten nur um den Preis
eines Krieges verteidigen kann. Mit diesem Krieg, auch wenn es nur ein
Verteidigungskrieg ist, gehen unvermeidlich Tod und Zerstörung einher, welche
nicht nur den Angreifer, sondern auch die Bürger des Verteidigers treffen.
Selbst wenn es nicht zum Krieg kommt, wird das Vermögen der Bürger eines
Nationalstaates für die Rüstung verschwendet.
Legitim
kann also nur ein Kollektiv sein, der alle Menschen umfasst, und dieses
Kollektiv darf keine Massenvernichtungswaffen besitzen und muß verhindern, dass
irgend jemand sie besitzt.
Neben
diesem grundsätzlichen Geburtsfehler jedes Nationalstaates, nämlich dass er den
Schutz seiner Bürger vor Krieg und Massenvernichtungswaffen nicht wirklich
garantieren kann, sind zahlreiche nationale Regierungen korrupt und unfähig,
alle ihre Bürger mit dem, was für ihr Überleben und ihr menschenwürdiges Dasein
notwendig ist, zu versorgen. Sie müssten eigentlich sofort ihres Amtes enthoben
und vor ein Tribunal gestellt werden.
4. Kein Gottesstaat ist legitim
Staatsregierungen,
welche sich darauf berufen, daß sie von Gott eingesetzt wurden bzw. den Willen
Gottes vollziehen und nicht ihrem Volk gegenüber verantwortlich sind, sind
nicht legitim. Der Wille Gottes ist unerforschlich, und jeder Mensch, der
behauptet, den Willen Gottes zu kennen, ist entweder ein Lügner und Betrüger
oder er ist Opfer einer Geisteskrankheit, zumindest aber einer Neurose.
5. Palästina gehört nicht den Juden
Folgt
man den Ausführungen der fünf Bücher Mose, welche der zentrale Text der
jüdischen Religion und des jüdischen Gottesstaates sind, dann hat Moses
behauptet, das Land der Kanaaniter sein den Juden von Gott übereignet worden
und die Juden hätten das Recht, dieses Land durch einen Angriffskrieg zu
erobern, einen Teil seiner Bewohner hinzuschlachten und ihre Religion zu
vernichten, indem sie die Priester ermordeten und ihre Heiligtümer zerstörten.
Die
jüdische Religion macht also Rassismus und Kriegsverbrechen zur religiös
geheiligten Verhaltensnorm ihrer Anhänger.
Auf
dieser Grundlage haben die Zionisten Palästina mit Billigung und Hilfe der
Alliierten des Zweiten Weltkrieges, vor allem der Engländer und Amerikaner,
Palästina besetzt und durch Kriege verteidigt.
6. Keine Glaubensgemeinschaft und keine Rasse oder Volk ist von
Gott auserwählt
Die
ungeheure Anmaßung der jüdischen Religion (was nicht identisch ist mit dem Volk
der Juden - was sorgfältig auseinandergehalten werden muß) besteht in der
Behauptung, daß die Juden das von Gott erwählte Volk sind, welches dazu berufen
ist, einst die Welt im Namen Ihres Gottes zu beherrschen.
Die
Tat des Paulus, welcher der eigentliche Begründer des Christentums war, (denn
Jesus war bis zu seinem Lebensende gläubiger Jude), bestand darin, diesen
Auserwählheits- und Herrschaftsanspruch auf alle Christen zu übertragen.
Etwa
560 Jahre später formulierte Mohammed seine tief im mosaischen Geist
verwurzelte Religion. Er sah in den Moslems das auserwählte Volk Gottes,
welches die Lizenz zum Töten der Ungläubigen hatte. Mohammed selbst führte
Krieg gegen die Ungläubigen, tötete vielleicht sogar persönlich Menschen.
In
allen drei Religionen (Judentum, Christentum und Islam) betonen die Gemäßigten
und Etablierten, daß ihre Religion vom Geist des Friedens und der Toleranz
durchdrungen sei. Aber dies ist nur eine Schutzbehauptung zur Wahrung des
Besitzstandes der Religionsprofiteure - das sind alle diejenigen, die von der
Religion leben und ihr Reichtum und Ansehen verdanken, also in erster Linie
ihre Priester und Prediger.
Aber
die religiösen Fanatiker sind weit näher am Geist und Charakter dieser drei an
den jüdischen Gott glaubenden Religionen. Sie sind deshalb so intolerant und
blutgierig, weil dies das wahre Gesicht ihres Gottes ist. Geoge W. Bush und
Osama Bin Laden sind beide gleich tief in der mosaischen Religion verwurzelt
und ihre Verbrechen und Kriege stammen aus dem gleichen religiösen Geist.
Der
Geist des alten Testaments steht dem Frieden und der Einheit der Menschheit
entgegen und er muß mit den gewaltfreien Mitteln der geistigen
Auseinandersetzung gewonnen werden, damit die Koinae überleben kann. Der Gott
des Moses ist ein böser Dämon, der aber in Wirklichkeit überhaupt nicht
existiert, sondern nur eine Erfindung ist.
7. Die Sühneaufgabe des deutschen Volkes (Der Deutschlandplan)
Das
Volk der Deutschen hat sechs Millionen Juden und Zigeuner ermordet, hinzu
kommen politische Gegner, Homosexuelle und Zeugen Jehovas und wahrscheinlich
noch andere. Dies kann weder wegdiskutiert noch entschuldigt werden, schon
garnicht dadurch, daß man auf die Verbrechen anderer Völker hinweist.
Aber
es kann erklärt werden. Es ist kein unerklärliches Unglück, das einfach so über
die Opfer hereingebrochen ist. Und eine dieser Erklärungen ist der mosaische
Geist, die Intoleranz und der Glaube an die Auserwähltheit der eigenen Rasse.
Der religiöse und nationale Fanatismus sind schon im Alten Testament angelegt,
und was aus Hitler sprach und was ihn antrieb, war auch ein Stück mosaischer
Glaube, vielfach gebrochen und verfälscht, aber dennoch genährt aus der
Intoleranz des Alten Testaments. Die ersten Gesetze zur Reinheit der Rasse und
des Glaubens stammen nicht von den Nazis, sondern sind Teil des jüdischen
Reinheitsgesetzes.
Hitlers
Motive und Ideen wurzeln also im alten Testament. Aber es gab schon viele
Fanatiker vor ihm und es werden noch viele nach ihm kommen. Damit es aber zur
Tragödie des Holokaustes kommen konnte, mußten noch viele andere Faktoren
kommen.
Einer
davon ist die maschinelle Tötung von Menschen. Sie wurde im Ersten Weltkrieg
zur Perfektion entwickelt. Im Ersten Weltkrieg vergasten sich die Kriegsgegner.
Im Zweiten Weltkrieg tat es Hitler mit den Juden. Das Verladen von
Menschenmassen auf Bahnwagons, um sie an die Front oder in das
Vernichtungslager zu transportieren, war im Ersten Weltkrieg in Verdun und
anderswo erprobt worden. Ursprünglich hat man wohl so das Vieh in die
Schlachthöfe Chicagos transportiert.
So kam
es, daß zu dem fanatischen Tötungswillen Hitlers auch die technischen
Voraussetzungen da waren, Millionen von Menschen zu vernichten. Das Vernichten
von Menschenmassen ist nichts Neues, sondern neu am Holokaust war nur die Zahl
der Opfer.
Natürlich
verkenne ich nicht, daß in Verdun beide Seiten bewaffnet waren und sich
gegeneinander wehren konnten, während Hitlers Mord an den Juden eine feige und
hinterhältige Tat von ungeheurerer Verwerflichkeit und Monstrosität war. Aber
auch die Soldanten von Verdun gingen keineswegs freiwillig in diese Hölle. Wäre
der Erste Weltkrieg verhindert worden, hätte Holokaust niemals stattgefunden.
Nun
hat aber der Holokaust stattgefunden, und die Schuld des Deutschen Volkes ist
unbestreitbar und kann weder geleugnet noch kleingeredet werden. Wer sich dazu
bekennt, Deutscher zu sein, muß sich auch zur Schuld am Holokaust bekennen.
Die
meisten Deutschen erkennen an, daß der Holokaust stattgefunden hat. Aber das ist
ja nur die Schuldanerkenntnis. Wo bleibt aber die Sühne, die Strafe, die
Wiedergutmachung ?
Davon
ist in den feierlichen Reden der Politiker nicht die Rede, höchstens von der
"Freundschft und der Verpflichtung gegenüber Israel“. Im Klartext heißt
das wohl, daß wir dem Staat Israel Geld, Wirtschaftshilfe und kostenlose Waffen
liefern, damit sie sich mit diesen Waffen ihrer arabischen Nachbarn erwehren
können. Aber ist das wirklich eine Sühne und Wiedergutmachnung ?
Aber laßt
uns mal wirklich ernsthaft über Sühne und Wiedergutmachung reden. Da muß man
erst einmal zählen und rechnen, damit es konkret wird und nicht nur bei
Sonntagsreden und heimlichen Waffenlieferungen bleibt.
Die
Deutschen haben 6 Millionen Menschen in den Vernichtungslagern getötet.
Außerdem haben sie einen Krieg gegen ihre europäischen Nachbarn und die USA
geführt. Dieser Krieg hat 50 Millionen Opfer gekostet, davon allein zwanzig
Millionen Tote auf Seiten der Russen.
Wieviel
ist ein Menschenleben wert ? Wir wollen uns nicht in moralische und
philosophische Diskissionen verlieren, sondern ganz konkret fragen: Was wäre
eine angemessene Entschädigungssumme für einen Menschen, den die Deutschen
getötet haben ? Bei dem Unglück von Kaprun zahlte die Betreiber-Firma der
Seilbahn 130 Tausend Euro für ein Menschenleben. Wenn wir diese Zahl zugrunde
legen, müßte die Bundesrepublik Deutschland für die genannten 50 Millionen
Menschenleben, die von deutscher Hand starben, an die Hinterbliebenen und Erben
bzw. deren Staaten 130 000 x 50 000 000 = 1,3 * 10 hoch 5 x 5 mal 10 hoch 7 = 6,5 x 10 hoch 12 = 6 500
Milliarden Euro zahlen.
Hinzu
kämen noch die Entschädigungen für zerstörte Sachwerte, für Schmerzengeld und
Invalidenrenten und für enteigneten Besitz. Die in Geldgrößen zu beziffernde
Schuld der Deutschen würde sich dann auf schätzungsweise 20 000 Milliarden Euro
belaufen. Der Staatshaushalt der BRD ist 400 Milliarden. Also müßten die
Deutschen 50 Jahre lang ihren gesamten Staatshaushalt an Entschädigungsleistungen
zahlen. Das ist natürlich völlig illusorisch, und deshalb haben sich die
Wiedergutmachungen der Deutschen bisher auch nur auf symbolische Beträge und
Schuldbekenntnisse beschränkt.
Ist
damit das Thema "Wiedergutmachung" und "Sühne" für die
Deutschen ein für alle Mal erledigt ? (zumal ja die hohen Reparationszahlungen
nach dem Ersten Weltkrieg halfen, Hitler Anhänger in die Arme zu treiben).
Ich
glaube nicht. Aber die Wiedergutmachung kann nicht darin bestehen, daß die
deutschen Erben der Täter astronomische Summen an die Erben der Opfer zahlen.
Es gibt auch keinen Rechtsanspruch der Opfer, weder der Staaten, die Opfer des
deutschen Überfalls wurden, noch der Erben der Personen, die von Deutschen
getötet wurden. Das Dritte Reich existiert nicht mehr, die BRD ist nicht sein
Rechtsnachfolger. Und ich und du als deutsche Staatsbürger haften nicht dafür,
was in Auschwitz geschah. Nur in der Bibel haften die Söhne für die Verbrechen
der Väter. In den Strafgesetzbüchern der Welt nicht.
Aber
es bleibt diese Schuld, die nicht gesühnt ist. Wie könnte sie gesühnt werden ?
Ein
kühner, vielleicht größenwahnsinniger Gedanke wäre, daß die Deutschen für jedes
Menschenleben, das sie auf dem Gewissen haben, ein Menschenleben retten und daß
sie für jeden Euro, den sie Schaden angerichtet haben, einen Euro vor der
sinnlosen Verschwendung retten und ihn der gesamten Menschheit zu gute kommen
lassen. Denn ich glaube nicht, daß es eine gute Idee wäre, daß Deutschland
alles Geld und alle Arbeit, die es für die Abtragung seiner gigantischen Schuld
leistet, an den Staat Israel oder die russische Regierung leitet. Die Israelis
würden das Geld nur benutzen, um weiter ihren Krieg gegen die Palästinenser und
die Moslems vorzubereiten bzw. zu führen und der Russische Staat ist bis auf die
Knochen korrupt.
Der
Adressat für die deutsche Wiedergutmachung kann also nur die Weltgemeinschaft,
also die gesamte Menschheit sein. Ich glaube, daß viele Deutsche hier ebenso
fühlen wie ich. Deutschland zahlt und fördert die UNO mehr als die meisten
anderen Nationen, und in kaum einem anderen Land wird so viel für
Welthungerhilfe, Katastrophenhilfe und für viele, viele andere humanitäre
Zwecke gespendet. Ursache dafür sind nicht nur der Reichtum der Deutschen,
sondern auch der Wunsch nach Wiedergutmachung, man könnte auch sagen, das
schlechte Gewissen. Aber hauptsächlich ist es doch ehrliche Hilfsbereitschaft.
Die
Wiedergutmachungszahlungen, die wir Deutschen zu leisten hätten, bewegen sich
in utopischen Höhen, aber ein Menschenleben kann schon durch wenige Euro
gerettet werde (z. B. durch eine Impfung oder ein Medikament, durch eine
Operation oder durch Lebensmittelhilfe). Und vielleicht haben die Deutschen
Spenden und die Deutschen Hilfsprojekte schon einer Million Menschen das Leben
gerettet. Das sollten wir nicht in die Welt hinausposaunen, aber wir sollten
diesen Gedanken in unserem Herzen bewahren. Wir sind dabei, Wiedergutmachung zu
leisten.
Aber
es gibt noch viel mehr Menschenleben zu retten, Kriege, Seuchen und Hungersnöte
zu verhindern, und mit der gleichen Gründlichkeit, mit welcher wir den
Holokaust durchführten, sollten wir an der Reinwaschung des Deutschen namens
arbeiten und 50 Millionen Menschenleben vor dem Hungertod und vor Krankheiten
und Kriegen retten.
Der Aufbau der organisatorischen Strukturen der Vereinten
Menschheit
Es
stellt sich die Frage, ob die UNO der Menschheit nützt oder schadet, und ob es
vielleicht nicht besser wäre, sie durch eine andere Organisation zu ersetzen.
Die UNO ist eine von Nationalstaaten getragene Organisation, von denen jede
eifersüchtig über ihre Souveränität wacht. Dominiert wird die UNO von den fünf
Vetomächten USA, Großbritannien, Russland, China und Frankreich, die jede
Entscheidung der UNO mit ihrem Veto blockieren können.
Allein
schon die Zusammensetzung dieser Vetomächte, die z. B. Staaten wie Indien und
Brasilien nicht berücksichtig, ist ein unmöglicher Zustand. Daß Joschka Fischer
sich dafür stark machte, dass Deutschland auch noch als Vetomacht hinzu kommt,
kann man als Deutscher verstehen, aber als Weltbürger nicht gutheißen. Im
Vetogremium wären dann fünf christlich-abendländische Nationen vertreten
gewesen, und kein einziger islamischer Staat. Kann man da erwarten, dass die
islamischen Länder die UNO ernst nehmen ?
Die
UNO ist immer dann machtlos, wenn sie gegen die Interessen der USA verstößt,
und die USA wird niemals eine Macht über sich tolerieren. Die UNO ist für die
USA nur dann interessant, wenn sie sie als Werkzeug und Hilfsmittel benutzen
kann.
Das
UNO-Hauptquartier befindet sich in New York, und die UNO befindet sich dort in
einer babylonischen Gefangenschaft.
Aus
all dem kann man schließen, dass die UNO trotz der wertvollen Arbeit ihrer
Unterorganisationen niemals die Macht haben wird, der Menschheit Frieden und Eintracht
zu bringen.
Ich
wende mich deshalb an meine deutschen Landsleute und an die Bürger der Grande
Nation Frankreich, und fordere sie auf, gemeinsam und als gleichberechtigte
Partner eine Menschheitsorganisation aufzubauen (mit Sitz in Paris und München),
welche die Aufgabe hat, überall auf der Welt dort einzugreifen, wo dies die Not
der Menschen es erforderlich macht. Diese Eingriffe können auch polizeilicher
und geheimdienstlicher Art sein, wenn die Katastrophen und Nöte der Bevölkerung
durch verbrecherische Regierungen oder Organisationen verursacht sind. Die
französisch-deutsche Menschheitsorganisation soll durchaus auch ein
Weltpolizist sein. Die Bezeichnung „Weltpolizist“ hat man in der Vergangenheit
oft für die USA gebraucht, aber er trifft überhaupt nicht zu, weil die USA
nicht mit polizeilichen, sondern mit massivsten militärischen Mitteln
eingegriffen haben.
Die
deutsche Menschheitsorganisation soll mit sanften Mitteln arbeiten, aber
gezielt. Der Gebrauch von Waffen, die über eine einfache Pistole hinausgehen,
muß verboten sein.
Die
Menschheitsorganisation wird ihre Aufgaben nur dann effizient erfüllen können,
wenn sie über jeden einzelnen Menschen der Welt möglichst genau Bescheid weiß
und wenn sie dieses Wissen mit der ganzen Welt teilt. So können Verbrecher und
Verschwender erkannt und Unschuldige vor Verbrechen geschützt werden.