KOINAE
„Koinae“
ist die uns allen gemeinsame Welt. Diese Webseite verbreitet die Botschaft,
dass
alle Menschen Brüder und Schwestern sind und dass die Menschheit friedlich
in
einem föderalen und demokratischen Rechtsstaat geeint werden sollte.
Dieser Staat wird sich auf das Internet stützen, welches die Menschen in einem
globalen
Kollektiv von freien und gleichwertigen Menschen vereint,
das
sich – ohne Hierarchien- selbst regiert.
Eine private Webseite von Richard
Beiderbeck webmaster@koinae.de
Von
1. Eine geheime
Weltregierung ist illegal.
2. Jede
Regierung muß von ihren Bürgern demokratisch, frei und transparent gewählt und
kontrolliert werden. Auch nach der Wahl müssen und dürfen die Bürger die
Entscheidungen der Regierung kritisieren, korrigieren und beeinflussen. Jeder
Bürger hat das Recht, gegen eine illegale Regierung gewaltlosen Widerstand zu
leisten. Dieser gewaltlose Widerstand darf nicht durch die Machthaber mit
Gewalt beantwortetet werden.
3. a)
Die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen gilt für alle Staaten und
Regierungen. Sie gilt weltweit und universell. Jede Regierung ist verpflichtet,
die Menschenrechte zu achten und auf ihrem eigenen Territorium durchzusetzen.
b) Die Menschenrechtscharta ist durch folgende Erweiterung an die neue Zeit
anzupassen: „Jeder Mensch hat das Recht auf freien und kostenlosen
Internetzugang. Jede Regierung ist verpflichtet, alle Anstrengungen zu
unternehmen, um dies jetzt und in Zukunft zu gewährleisten“.
4. Wenn
ein Mensch getötet wird oder verschwindet, ist das im Internet zu
veröffentlichen. Folgende Daten eines jedes Menschen müssen in einem
Weltbürgerregister für jedermann per Internet einsehbar sein: Name, Alter,
Geschlecht, Adresse, Telefonnummer, Email-Adresse, Beruf, Passfoto biometrische
Daten und Höhe des Besitzes in Werten jeder Art. Dieser Besitz darf den
Gegenwert von 100 Kilogramm Gold nicht übersteigen. Der Rest fällt an die
Weltgemeinschaft und wird gleichmäßig und gerecht an alle verteilt.
Jedermann muß jederzeit für jeden anderen Menschen identifizierbar und
lokalisierbar sein. Dadurch, daß dieses Wissen nicht nur einer einzelnen
staatlichen oder privatwirtschaftlichen Instanz, sondern allen Menschen zur
Verfügung steht, ist sie der Macht Einzelner entzogen. Nicht die Mächtigen
kontrollieren die Menschheit, sondern die Menschheit kontrolliert die
Mächtigen, weil auch ihre Daten für jedermann zu Verfügung stehen. Dadurch wird
es wesentlich leichter sein, korrupte Politiker, Banker, Wirtschaftsführer und
Verbrecher zu entdecken und zu überführen, aber auch Unschuldige vor einer
Verurteilung zu bewahren.
5. Alle
Rohstoffe und natürlichen Ressourcen sind Eigentum der gesamten Menschheit und
darf nicht einzelnen Personen ein arbeitsloses Einkommen gewährleisten. Ein
arbeitsloses Einkommen ist nur zulässig, wenn die Person aus Gründen von
Krankheit oder Alter arbeitsunfähig ist.
6. a)
Allein schon die Herstellung und der Besitz von Massenvernichtungswaffen ist
verboten. Ihre Verwendung erfüllt den Straftatbestand „Völkermord.“ Die
Auftraggeber für den Einsatz von Massenvernichtungswaffen sind mit der
Höchststrafe zu verurteilen, ebenso diejenigen, die ihren Befehl ausgeführt
haben. Alle Massenvernichtungswaffen müssen unschädlich gemacht werden. Als
Massenvernichtungswaffen sind nicht nur atomare, bakteriologische und chemische
Waffen einzustufen, sondern jede Art von Waffen, welche geeignet sind, eine größere
Anzahl von Menschen zu töten. Das beginnt bereits mit einem Maschinengeweht und
einem Granatwerfer. Insbesondere gelten Land- und Seeminen als
Massenvernichtungswaffen.
b) Kein Staat darf die Grenzen eines anderen Staates überschreiten, um auf fremdem
Territorium Krieg zu führen.
c) Alle nationalen und territorialen Armeen sind aufzulösen und alle
Kriegswaffen sind zu vernichten. Die notwendige innerstaatliche Ordnung ist mit
nicht-tödlichen Waffen aufrecht zu erhalten.
d) Die einzige Instanz, welche in beschränktem Umfang Kriegswaffen besitzen
darf, ist die öffentliche Weltregierung. Sie besteht aus der gesamten, im
Internet zusammengeschlossenen Menschheit, welche in digital-demokratischen
Abstimmungen im Internet über alle wichtigen Fragen, welche den gesamten
Planeten betreffen, entscheidet.
7. Jeder Regierung hat die Pflicht,
alles menschenmögliche zu tun, um ihre Bevölkerung vor Hunger und Not zu
bewahren. Wenn offenkundig ist, daß die Regierung unfähig und korrupt ist,
müssen innerhalb von drei Monaten demokratische Neuwahlen durchgeführt werden.
8. a) Jede Regierung hat das Recht und die Pflicht, alle
arbeitsfähigen Menschen, die auf ihrem Territorium leben, einer sinnvollen und
angemessen bezahlten Arbeit zuzuführen. Wenn alle arbeiten, muß der einzelne
wesentlich weniger arbeiten, sodaß eine 24-Stundenwoche angemessen erscheint.
b) Die Produktion von Luxusgütern und Luxus-Dienstleistungen sind verboten,
solange ein großer Teil der Menschheit in Hunger und Not lebt. Eine
ungerechtfertigte Verschwendung von Arbeit und Rohstoffen ist nicht erlaubt und
erfüllt einen Straftatbestand. Luxus und Maßlosigkeit sind nicht als
erstrebenswerte Lebensform darzustellen, sondernd der Verachtung preiszugeben.
c) Sinnlose Verwaltungstätigkeiten und eine aufgeblähte Bürokratie sind zu
beseitigen, alle Verwaltungs- und Buchungsvorgänge sind einfach, transparent
und rationell zu gestalten.
9. a) Übergroße Nationalstaaten, die zentralistisch regiert
werden, sind in Föderationen unabhängiger Staaten umzuwandeln. Die Grenzen
dieser unabhängigen Staaten sollen sich nach der Stammes-Zusammengehörigkeit
und den volksmäßigen und kulturell-sprachlichen Gemeinsamkeiten ihrer Bewohner
richten. Die willkürlichen
Grenzziehungen der Nationalstaaten sind zu korrigieren. Ein unabhängiger Staat
sollte im Idealfall zwischen 6 und 10 Millionen Einwohnern haben, maximal aber
200 Millionen Einwohner. Zwergstaaten
und Steuerparadiese sind größeren Staaten anzugliedern.
b) Die stammesmäßigen und kulturellen Unterschiede sind zu
berücksichtigen, aber die Vertreibung
und Tötung Menschen anderer Nationalität oder Kultur sind als schweres
Verbrechen gegen die Menschenrechte, sogar als Völkermord, zu verurteilen. Eine
Verschmelzung der Kulturen und eine Angleichung und Toleranz der Religionen ist
anzustreben. Eine Vermischung der Rassen und Völker macht die Menschen vitaler
und gesünder.
10. Jede Regierung schuldet jedem
ihrer Bürger einen monatlich auszuzahlenden Betrag, welcher ausreicht, die
grundlegenden Bedürfnisse zu befriedigen. Der Staat ist also bei seinen Bürgern
verschuldet, nicht bei den Banken und Investoren. Die Ansprüche der Banken und
Investoren an den Staat sind als null und nichtig zu betrachten.
Erläuterungen:
Im
allgemeinen wird der Weltfriede so definiert: Er ist ein Zustand, der zwischen
den Nationalstaaten herrscht. Und hier liegt schon der Denkfehler: Zwischen
Nationalstaaten kann nur für eine begrenzte Zeit Frieden herrschen. Sobald die
grundlegenden Interessen eines Nationalstaates bedroht sind, muß er aus
Gründen der Selbstbehauptung und der Selbstachtung zum Mittel des Krieges
greifen. Solange es souveräne Nationalstaaten gibt, wird es immer neue Kriege
geben. Wer "Nationalsstaat" sagt, muß im gleichen Atemzug
"Krieg" sagen. Frieden und Nationalstaat sind unvereinbare Gegensätze.
Wer den souveränen Nationalstaat will, will im Grunde den Krieg. Deswegen sind
Nationalisten auch so oft zu Kriegsverbrechern geworden. Der Spruch "Right or wrong, my country!" (egal, ob
recht oder unrecht, es ist mein Land !") ist Ausdruck eines unmoralischen
Gruppenegoismus. Leider beschreibt er die unmoralische Grundhaltung vieler
nationaler Politiker. Aus dieser Unmoral ergibt sich, daß eine Friedensordnung
auf internationaler Basis (also zwischen den Nationen) auf die Dauer
nicht von Bestand sein kann. Nur eine übernationale Friedensordnung kann
auf Dauer den Frieden sichern. Übernational heißt: es muß eine Friedensordnung
sein, der die nationalen Politiker untergeordnet sind. Daß diese von einer
Unterordnung nicht begeistert sind, sondern alle Ansätze für eine übernationle
Ordnung im Keim ersticken und sabotieren, versteht sich von selbst. Wer gegen
eine übernatione Ordnung spricht, spricht nur das nach, was die Nationalisten
propagieren.
Internationale
Vereinbarungen und internationale Zusammenschlüsse können nur ein erster
Schritt zu einer übernationalen Ordnung sein.
Solange
die Friedensforscher nur Wege aufzeigen, wie die Nationen besser miteinander
auskommen können, ist dies zwar verdienstvoll, aber letztendlich zum Scheitern
verurteilt. Es gibt nur ein tragfähiges Konzept: die Schaffung eines
Weltbundesstaates.
Das System
der souveränen Nationalstaaten ist die Quelle für ständig wiederkehrende
Kriege, ein System der Unsicherheit. Eine Friedensordnung zwischen souveränen
Nationalstaaten ist ein Widerspruch in sich selbst.
Ein
dauerhafter Weltfrieden kann nur so erreicht werden, wie er schon lange innerhalb
der Nationalstaaten existiert: Durch Recht und Gesetz, durch Gerichte, und
durch eine Polizei, die Recht und Frieden durchsetzt. Heute erscheint es uns
absurd, daß Bayern und Brandenburg einen Krieg führen könnten. Dabei liegt 1866
noch garnicht so weit zurück. Wenn man noch weiter zurückgeht, findet man
Zeiten, in denen die Bayreuther einen Krieg gegen die Nürnberger führten (im
Jahr 1553).
Seit
Jahrtausenden haben sich Recht und Gesetz als Mittel der Friedenssicherung
innerhalb der Staaten bewährt. Darüber gibt es keinen Zweifel, und die Mehrzahl
der Menschen wird hier zustimmen. Genauso richtig ist der Schluß, daß Recht und
Gesetz das beste Mittel sind, um zwischen den Staaten den Frieden zu
garantieren.
Man könnte
jetzt sagen: "Es gibt ja bereits das Völkerrecht". Aber wo ist die
Instanz, die es durchsetzt? Wohl gibt es den Internationalen Gerichtshof in Den
Haag. Aber was passiert, wenn sich ein Staat
dem Rechtsspruch nicht unterwirft? Nichts, weil es keine Instanz gibt, die dem
Recht Gültigkeit verleiht. Hinzu kommt, daß vor dem Haager Gerichtshof nur
Staaten, aber kein Volksgruppen oder einzelne Menschen ihr Recht, z.B. ihre
Menschenrechte, einklagen können. Solange dies nicht der Fall ist, verharrt die
Menschheit im Zustand der Barbarei. Solange die Anarchie zwischen den
Nationalstaaten fortbesteht, kann es keinen wahren politischen Fortschritt
geben.
Bisher
kreiste das Denken der Politiker um die eigene Nation. Dieses Denken kann die
großen Probleme der Menschheit nicht lösen. Die Menschheit braucht Politiker,
die das Wohl der gesamten Menschheit im Auge haben, und die sogar bereit sind,
die Ansprüche und Interessen der eigenen Nation zurückzustellen, wenn es um das
Wohl der gesamten Menschheit geht.
Die
Entwicklung seit dem 11. September 2001 hat uns darüber belehrt, daß weder die
USA, noch die NATO, noch die UNO dazu geeignet sind, der Welt den Frieden zu
bringen. Die USA haben sich zum Aggressor und zum Völkerrechtsbrecher gewandelt
und jedes politische Vertrauen und jeden Führungsanspruch verloren. Sie haben
NATO und UNO für ihre Angriffskriege gegen den Irak und Afghanistan
instrumentalisiert.
Heute ruht meine Hoffnung auf er Europäischen Union. Sie ist die einzige
Institution über den Nationalstaaten, welche das Potential hat, in die
Menschheit zu einen. Dies wird ein sehr langwieriger und mühsamer Prozess sein
– aber gerade in dieser Disziplin liegt die Stärke der EU. Allerdings muß die
EU-Kommission ihre Defizite hinsichtlich Demokratie beheben. Auf lange Sicht
erscheint es möglich, daß sowohl die USA, als auch Russland und China Mitglied
der EU werden und daß diese dann zu den Vereinigten Staaten der Welt wird.
Nationalisten sehen die EU wegen der Euro-Krise vor dem Scheitern. Die EU wird
aus der Krise aber gestärkt hervorgehen.
Eher werden China, Russland und die USA auseinanderbrechen, als daß die
EU scheitert. Die EU ist zum Vorbild und zur Hoffnung der Welt geworden.
Die Engländer werden erkennen, daß sie einen großen Fehler machen, wenn sie
sich zu Hilfswilligen in den Kriegen der USA degradieren lässt. Die Aufgabe Englands ist es, die
englischsprachige Welt an die EU heranzuführen, so wie es die Aufgabe der
Spanier und Portugiesen, Lateinamerika der EU näher zu bringen. Ganz am
Horizont zeichnet sich auch eine europäisch-türkische Union ab, die bis nach
China reicht. All diese Dinge müssen
langsam reifen und können nicht mit Gewalt herbeigeführt werden. Deutschland und die EU sind der natürliche
Partner Russlands und alle slawischen Länder. China war nie eine kriegerische
Eroberernation. Die Chinesen sind weit mehr an Frieden als an Krieg
interessiert. Ihre Stärke ist ihr Fleiß und ihre Arbeitskraft. Dies wird nicht
nur sie, sondern die ganze Welt nach vorne bringen, vor allem Afrika. Die Inder
als werden noch lange mit dem Aufbau ihrer Wirtschaft und der Lösung ihrer
inneren Probleme beschäftigt sein, aber die Inder als Einzelpersonen werden
weltweit eine bedeutende Rolle in einer globalisierten Welt spielen.
Die USA, speziell Kalifornien sind immer noch der Motor de Fortschrittes in der
Welt, und durch Microsoft, Google, Facebook, Twitter, Apple haben sie den
Grundstein für ein globales Internetimperium geschaffen, das sich als Basis
eines Weltstaates eignet, und in welchem sie nach wie vor die dominierende
Rolle spielen. Solange sie dem Google-Grundsatz „Never do evil“ verpflichtet
bleiben, kann dies nur begrüßt werden.